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03.08.06 DANCEHALL NIGHT

Es waren die „Kingston Drummers“ die gegen 20h die Ehre hatten, auf der Bühne des Amphitheaters, der kleineren der insgesamt zwei Festivalbühnen, den Reggae Sunsplash zu eröffnen.
Gefolgt von einigen Poeten und Tanzgruppen sorgten sie für das richtige Warm-up der Dancehall Night.
Punkt 23h waren dann die ersten Klänge von der großen Hauptbühne zu vernehmen.
Nach einem kurzen Instrumentalintro der Backing Band „Ruff Kut“ gaben sich Oxygen und Silvercat nacheinander das Mikro in die Hand, gefolgt von CeCile, die mit vier Tänzerinnen im Schlepptau für Stimmung sorgte.
In einem Jeans Batty Rider und auch sonst eher sperrlich bekleidet gab die junge Kingstonerin 15 Minuten lang ihre Hits zum Besten, bevor Bascom X seinen Auftritt hatte.
Im viertelstündlichen Abstand jagten von nun an conscious Reggae-Artists slacke Dancehall-DJs.
Chezidek forderte unterstützt von zwei Flagmen dazu auf, gewisse Pflanzen in Ruhe zu lassen, während Tanto Metro und Devonte erklärten „everyone falls in love sometimes“.
Um 0:15h betrat the most notorious die Bühne.
Nach obligatorischer Battyman- und tight Pants-Verbrennung, folgte ein gelungenes A Capella, bevor Turbulence dem Publikum erklärte wie richtige Männer zu tanzen haben.
Dem internationalen Publikum entsprechend, äußerte er sich außerdem gegen Rassismus, um dann mit einem kurz angesungenen „I could have been...“ die Bühne frei zu machen für eine kleine Comedy-Einlage.
In Anlehnung an das Desaster bei Bling Dawgs Summerjam sangen Twin of Twins ironisch von der „Portland Story“ und fragten auf der Melodie des Klassikers „Now that we found love“: Now that we got buh, what are we gonna do with it?
Nach dem darauffolgenden Auftritt von Natty King, gab es dann eine kurze Pause für die Ohren, als um Punkt 1h ein farbenfrohes Feuerwerk den Himmel über dem Richmond Estate erhellte.
Um den Bandwechsel auf der Main Stage für die mehreren tausend Besucher so kurz und angenehm wie möglich zu machen, ging im Anschluss die Show auf der kleineren Amphitheaterbühne nahtlos weiter.
Vyper präsentierte dort mit zwei Tänzern den Crazy Frog und Danielle winte dutty, bis um 1:35h Richie Spice die Hauptshow fortsetzte.
Ungewohnt ohne Mütze hetzte er pausenlos auf einem Bein vom einen Ende der Bühne zum anderen, präsentierte Hits wie „Ghetto Girl“, „Earth a run red“ und „Youths are so cold“ bis er mit „Pon di corner“ seit Set beendete und das Publikum selbst, das noch Minuten nach Ende des Songs alleine weiter sang, beweisen ließ, dass er wohl doch nicht so ein langweiliger Stageshow-Artists ist, wie oft verschrien.
Angekündigt vom nächsten Host Richie B, der schon zwei Wochen zuvor durch das Reggae Sumfest geführt hatte, betrat als nächster Hero das Geschehen.
Mit dunkler Sonnenbrille, goldenem Grill und einem roten Jacket ausgestattet heizte er das Publikum in seinem Heimatparish St. Ann weiter an, bis schließlich das erste große Highlight der Dancehall Night folgte.
Nicht etwa zu Fuß, sondern zusammen mit einem hot Gal auf einem Motorrad sitzend, rollte um 2:35h Mr Vegas auf die Bühne und begeisterte in einem eleganten Outfit inklusive Hut vom ersten Song an.
„Constant Spring“ folgten „Taxi Fare“, „Heads High“, „She’s a Ho“ und andere ausgezeichnet performte Hits, die sowohl den Künstler als auch die Massive keine Sekunde ruhig stehen ließen.
Um sich ein wenig Abkühlung zu verschaffen und eventuell auch den weiblichen Fans einen Gefallen zu tun (...), entledigte sich Vegas schließlich seines Hemds und ließ es sich nicht nehmen, „Do you know“ halbnackt im Publikum selbst zu performen, wo er außerdem noch einer Besucherin die Möglichkeit gab, mit ihm das Tanzbein zu schwingen.
Nach einer weiteren Zugabe von 10 Minuten, war es um 3h mal wieder Zeit für eine Dame auf der Bühne.
Macka Diamond präsentierte sich als Tina Turner-Verschnitt und ersparte sogar ihrem Gitarristen nicht ihre Dutty Wine-Künste.
Als letzter Host des Abends legte danach Tricia „Wild Child“ Spence erst ihre eigene kleine, aber gelungene DJ-Einlage hin, bevor sie die Bühne frei machte für Busy Busy Busy Signal.
Eingekleidet in einem selbst designten, schwarzen Overall, bestickt mit „Testin’ 1, 2“ und „Sound de big ting dem“ schien dieser die gesamten 10 Minuten seiner Show ohne Atempause durch zu djen, was vom Publikum mit begeisterten „rah, rah“-Rufen honoriert wurde.
Eigentlich hätte Wayne Marshall schon um kurz vor 1h auftreten sollen, wurde da jedoch aufgrund seiner Abwesenheit spontan von Natty King ersetzt und hatte so nun um 3:25h die Gelegenheit, in einem stilvollen, hellblauen Samtanzug seine Hits wie „OK“ und „Forget dem“ zu präsentieren.
Wer anders sollte danach als letzte Dame des Abends die Ehre haben, als die Queen of the Dancehall selbst, Marion Hall aka Lady Saw?
In einem farbenfrohe Kleid und nach kurzer Zeit barfuß gab es zu allererst ein paar Unterrichtseinheiten tight pussy walk und Stellungen, bevor die Touristen willkommen geheißen wurden, was natürlich nicht ohne einen kleinen Seitenhieb auf „rent a dread“-Angebote erfolgen konnte.
Nach der Ansage „Mi ready fi get dirty now“ und passend zu ihrem Hit „Backshot“ holte Saw eine Dame aus dem Publikum auf die Bühne, die mit einem engagierten Tänzer die passende Position durchspielen sollte, jedoch schon nach ein paar Sekunden mit einem fürchterlich unbeeindruckten und gelangweilten Gesicht vor allem die Lacher des weiblichen Publikums auf sich zog.
Einen seiner seltenen Live-Auftritte hatte als nächster Mr Versatile Assassin.
Beginnend mit der aktuellen Single „Gully sinting“ jagte15 Minuten ein Hit den anderen: „As a man“ auf dem „Wipe out“ Riddim, gefolgt von „Step pon dem“, „Idiot Ting“ und „Crazy“ wiederum vor big Tunes wie „Girls gone wild“ oder „Don’t like you“.
Nach diesem Hitgewitter tat eine kurze Umbaupause ganz gut, um noch einmal Energie für den letzten Teil der Show zu schöpfen.
Nach 35 Minuten um 5:05h enterte ein neuer Stern am Dancehallhimmel die Bühne: Bounty Killer’s Schützling Movado versetze bereits mit seinem ersten typischen „anyway... gangsta for life“, das auch er wie schon Busy Signal auf seiner weißen Jacke trug, die Massive in Begeisterungsstürme.
Mit seinen aktuellen Singles „Wha dem a do“, „I was dreaming“ und „Gangsta for Life“ überzeugte er die Sunsplash-Besucher und schuf die richtige Grundlage für den darauf folgenden Auftritt seines von ihm selbst so genannten „Godfathers“.
Bounty Killer, der natürlich modisch ebenfalls die Alliance-Linie fortsetzte, indem er ein schwarzes Jacket mit der Aufschrift „Warlord“ trug, hatte Klassiker wie „The Mystery“ oder den „Warlord Walk“ im Gepäck und belehrte die Fans darin, den Eltern Respekt zu zollen.
Wie dies in seiner eigenen Familie praktiziert wird, bewies er kurz darauf ebenfalls, als er seinen jüngsten Sohn mit geschätzten 9 Jahren auf die Bühne holte und ihn in alter Kriegsherren-Manier von „bullet“ und „murder“ djen ließ.
Nachdem auch Aidonia den Prices noch kurz Gesellschaft auf der Bühne geleistet hatte, war es um kurz vor 6h Zeit.... jamaica mean time um genau zu sein.
Vybz Kartel legte einen 20-minütigen Auftritt hin, präsentierte Hits wie „Sen on“ oder „Pussy Jaw“ und ließ sich auch ein kurzes Duett mit Bounty Killer nicht nehmen.
Mit der aufgehenden Sonne betrat dann um 6:10h ein letzter Schwung Künstler die Hauptbühne.
Energetisch wie eh und je, in einem silbernen Space-Outfit, die kurzen Haare gewohnt knallrot leitete Elephant Man den Showdown ein.
Das völlig enthusiastische Publikum warf Arme, Rags und auch mal Stühle in die Luft, machte aus der Aufforderung „over di wall“ ein „over di fence“, was das Ende des abgegrenzten Backstagebereiches bedeutete und jagte Gunshots aus „Popcorn“ genannten Platzpistolen durch die Luft.
Nach ein paar klassischen Tanzinstruktionen folgte als Nächster Ninjaman auf die Bühne.
Im Wechsel lieferten er und der Energy God sich einen lyrischen wie auch gestellten Boxkampf auf der Bühne bis Ninjas jüngsteTochter bewies, dass auch die Ballentines in Nichts nachstehen.
Nach einer kleinen Kostümparade von Sniper Mad Cobra und Catwoman Spice, die leider wohl mehr mit ihrer mitgebrachten Peitsche als durch ihre völlig unrythmisch vorgetragenen Songzeilen punktete, kamen langsam aber sicher die Rausschmeißer:
Alozade, Junior Cat und als allerletzte Queen Ifrica konnten nur noch musikalisch untermalen während um kurz vor 7h morgens die Massen das Richmond Estate verließen…
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04.08.06 WORLDBEAT NIGHT

Sein erstes Highlight erreichte die freitägliche Worldbeat Night kurz nach Mitternacht, als ein wahrer Klassiker über die PA des Reggae Sunsplash tönte.
Dem Motto der Nacht entsprechend aufgewärmt von Künstlern aus Brasilien, Kolumbien, Italien, Kuba oder Ghana bekam das Publikum das Original “Murder she wrote” auf die Ohren, als Chaka Demus & Pliers um 0:30h ihren Auftritt absolvierten.
Begünstigt durch eine geringere Anzahl an Performern im Vergleich zur vorangegangenen Nacht gab es danach satte 40 Minuten Junior Kelly.
Neben Hits wie “Blaze”, “Smile”, “Rasta should be deeper” und dem abschließenden “Receive” erklärte er seine Zurückhaltung, was Speeches angeht.
“Ich muss nicht nur für Geld irgendwelche Phrasen dreschen.” erhielt einstimmigen Applaus vom Publikum.
Nach weiteren 40 Minuten Umbauphase war es um 2:05 Zeit für Soca Rhythmen.
Aus Trinidad angereist präsentierte sich Machel Montano in hüftwackel-technischer Höchstform und sorgte trotz der relativ frühen Uhrzeit für grandiose Stimmung.
Rags wirbelten durch jeden Zentimeter der Luft, während Promotion-Teams von bmobile noch die letzten handtuchlosen Besucher mit Wedelmaterial versorgten.
Neben eigenen Hits gab es unter anderem einen Remix von Akons “Soul Survivor” und Bob Marleys “Lively up yourself” zu hören.
Als weiteren Gag hatte Machel außerdem noch künstlerische Verstärkung mitgebracht: der bereits in der letzten Nacht aufgetretene Mr Vegas betrat ein weiteres Mal die Bühne, um gesanglich eine Combination der beiden zu unterstützen und auch die japanische Dancehall Queen Junko ließ es sich trotz leichter Kommunikationsschwierigkeiten nicht nehmen, die Traverse des riesigen Bühnengerüsts zu erklimmen, um dann kopfüber an einem Bein hängend den dutty Wine zu präsentieren.
Der darauffolgende Bandwechsel wurde den Zuschauern im Amphitheater versüßt.
Anthony Cruz überzeugte stimmlich mit bekannten Songs wie “Half Way Tree”, konnte es allerdings nicht lassen, über fehlenden Vibe und Backstage-Bereich zu meckern.
Vom Gegenteil überzeugte im Anschluss Lexxus aka Mr Lex, der es mit Dancehall-Tunes wie “Video Light” schaffte, auch auf der kleinen Bühne Stimmung zu verbreiten.
Vor allem seine Speeches wie “To keep a good relationship – don’t take this personal – sometimes you have to just shut up.” oder “The worst to words woman always say are ‘anyway’ and ‘whatever’” ernteten Lacher und zustimmendes Gegröhle.
Der 4 Mann-starken Cover Band LOST folgte um 4:05 ein weiterer Klassiker.
20 Minuten glänzte Altmeister Everton Blender mit Songs wie “Family Man” oder “Ghetto People Song”, bis die Show auf der Hauptbühne fortgesetzt werden konnte.
Nachdem es Luciano aus terminlichen Gründen unmöglich war, seinen Auftritt in der Worldbeat Night wahrzunehmen und er galanterweise auf die kommende International Night verlegt wurde, kündigte der nächste Host der Nacht, Barfuß-Philiosoph und Irie FM-DJ Mutabaruka um 4:25h den vorletzten Act des Abends an.
Der Clan der Morgans präsentierte in einheitlich braunen Sackos mit 3 Keyboardern und obligatorischem Altar eine gute Stunde geballte Hits.
“How come” folgte “Inna dem ting deh”, “She’s still loving me” bereitete den Weg für “Best Friend”.
Für das “Mount Zion Medley” auf den bekannten “Liberation” Riddim begab sich ein weiterer Familienspross aus dem Hause LMS auf die Bühne und unterstützte die Verwandtschaft gekonnt mit Gesangs- und Rapparts.
Mit Tagesanbruch schloss schließlich der sehnlichste erwartete Alpha Blondy, der extra von der Elfenbeinküste angereist war eine weitere musikalisch sehr große Nacht des Reggae Sunsplash… aber: nach der Show ist an diesem Wochenende sowieso schon wieder vor der Show.
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05.08.06 INTERNATIONAL NIGHT

Auch am Samstag gab es im Vorabendprogramm bis kurz vor Mitternacht Drum- und Tanzgruppen im Amphitheater, Beach-Parties am Strand und original jamaikanische Küche auf dem Markt, um das wieder zahlreich, diesmal allerdings mit einem wesentlichen höheren Anteil an Weißen, erschienene Publikum für die International Night einzustimmen.
Dem Motto der “British Invasion” entsprechend betraten um 23:45h als erste Steel Pulse die Hauptbühne.
“Skin flesh bones and dreadlocks” stoppten nur “to start again my friend”, denn sie wissen “what unites the people”, nämlich großartige Musik in Form von Songs wie “Pan Africa unite” oder “Handsworth Revolution”.
Nach einer kurzen Einlage der Gruppe Isis auf der kleinen Bühne, ging es sofort im ganzen großen Stil mit Damian Marley auf der Mainstage weiter.
Das bereits so bei der Europa-Tour gespielte Set mit allen Hits von “Beautiful” über “Justice” bis “(Welcome to) Jamrock” ließ keine Wünsche offen und die überzeugende Stimmung zauberte auch endlich mal wieder ein entspanntes und ehrliches Lächeln auf die Lippen des Marley-Sprosses, wie es in letzter Zeit selten zu sehen war.
Nach einer weiteren Showeinlage im Amphitheater war es Zeit für die große Sensation des Festivals: Zum ersten Mal überhaupt auf jamaikanischem Boden absolvierte die britische Gruppe UB 40 ihren 75-minütigen Auftritt und schaffte es gekonnt mit allseits bekannten Klassikern wie “Red red wine” das Publikum in Begeisterungsstürme und “bullet bullet bullet”-Rufe zu versetzen.
Gekrönt von einem weiteren Feuerwerk über dem Himmel von St. Ann war die Premiere perfekt.
Um 4:45h ging es danach ein weiteres Mal ans andere Ende des Geländes auf die kleine Bühne zu einem perfekt in Uniform gestylten Kipsick bzw. Kiprich.
Mit seinem animierenden “Full up” schaffte es der junge Singjay schon nach kurzer Zeit die Massive zu sich zulocken, um seine gelungene Performance dann mit einem persönlichen Ständchen für einen Fan im Publikum zu beenden.
Zurück auf der Main Stage wurde die Invasion mit einem weiteren britischen Künstler, der ebenso wie das Festival selbst zu seinen jamaikanischen Wurzeln zurückgekehrt war. fortgesetzt.
Maxi Priest begeisterte seine Hörer so sehr, dass selbst die Security es nicht lassen konnten. mit zu tanzen und die Publikumschöre beim letzten Song, dem Cover des Cat Stevens Klassikers “Wild World” in Kombination mit Red Fox sprachen nach 50 Minuten für sich.
Ohne weiter Zeit zu verlieren betrat in unmittelbarem Anschluss Rebelutionärin Tanya Stephens die Bühne, die die Menge ebenfalls klar im Griff hatte und mit alten und neuen Hits überzeugte.
Die Sonne war bereits aufgegangen und als wäre das Szenario nicht eh schon grandios, bildete sich pünktlich zu Lucianos Auftritt um 6:45h ein großer Regenbogen über dem Richmond Estate.
Eingeleitet von “Give Praise” hatte Jepther McClymont einige Überraschungen im Gepäck:
Drei Kids im Alter von sechs bis neun Jahren sorgten für akrobatische Tanzeinlagen, Andrew Tosh zollte seinem Vater Tribut bis Luci am Ende stellvertretend für den noch im Gefängnis sitzenden Jah Cure “True Reflections” anstimmte.
Eigentlich sollte es im Anschluss mit Shinehead im Amphitheater weitergehen, doch nach dem sich der Jamaican scheinbar nicht nur in New York, sondern auch auf dem Festivalgelände nicht zurecht zu finden schien, wurde der Auftritt auf später verschoben und die letzte Umbaupause ging ohne musikalische Untermalung von statten, was zumindest für die Essensstände von Vorteil war, die inzwischen schon wieder Frühstück servierten.
Um 8h wurde der Endspurt eingeleitet, als sich ein gewohnt energiegeladener Buju Banton auf der Bühne einfand und eine geschlagene Stunde ein großartiges Set mit conscious Klassikern wie “Destiny” oder “Hills and valleys” sowie aktuellen Dancehall-Knallern wie “Bongo Cart” und “Talk to me” mit seiner einzigartig tiefen Stimme vortrug.
Doch selbst dieser großartige Auftritt war nichts im Vergleich zu den darauffolgenden 45 Minuten, die auch den letzten Zweifler davon überzeugten, dass es nur einen King of the Dancehall gibt.
Jeweils eine einzige angesungene Textzeile reichte aus, das Publikum in einen riesigen Chor zu verwandeln und fast jeden von Beenie Mans big Tunes der letzten Jahre mit den passenden Tanzschritten zu unterlegen.
Ein weiteres Mal erfüllten Torches und Rags jeden Zentimeter der Luft, während Hits wie “Dancehall Queen”, “Dude”, “Come again” und “Miss LAP” von der PA dröhnten.
Trotz einer Fortsetzung der International Night mit dem Auftritt von Shinehead auf der kleinen Bühne, verließ der Großteil der ausgelaugten Besucher mit Beenies Verabschiedung um 9:30h das Gelände, nachdem eine weitere großartige Nacht am legendären Reggae Sunsplash einen gebührenden Abschluss gefunden hatte.
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