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Benztown Catch A Fire 18

Rückblick

Rückblick:

Wär hätte das gedacht? Bis in die frühen Morgenstunden standen die Leute Schlange vor dem Zollamt in Bad Cannstatt um Benztown Catch A Fire 18 mit zu erleben. Und das nicht um sonst.
Trotz dem Volksfest auf dem nahe gelegenem Wasen war der Abend in neuer, unerprobter Location ein großer Erfolg.
Um dem den großen Line-Up gerecht zu werden funktionierte man die anliegende Skatehalle zur Eventfläche um. Dort konnte man dann die Live-Artists bewundern.
Den Anfang machte Famara, der das Publikum mit seiner facettenreichen Musik gleich für sich gewinnen konnte. Einzig seine Choreographien sorgten für den einen oder anderen Schmunzler. Wobei man das nicht so ernst sehen sollte, weil es ja auf die Musik ankommt.
Danach betrat die große Reggae-Dame Dawn Penn die Bühne. Mit ihrer grandiosen Stimme und den zahlreich bekannten Hits, hatte sie keine Probleme die Crowd ganz und gar auf ihre Seite zu holen. Trotz langer Karriere merkte man ihr an, dass sie das liebt, was sie macht.
Dann war der Headliner Afu-Ra an der Reihe. Er musste als Hip Hop-Artist natürlich einiges leisten um die vorwiegenden Reggaeliebhaber nicht zu enttäuschen. Dies meisterte er aber ohne größere Probleme und lieferte eine klasse Show ab. Positiv wirkte sich dabei sicherlich auch die Gitarrenbegleitung aus, die eigentlich hip hop-untypisch ist aber sehr gut ankam.
Fast parallel zu Afu-Ra starteten die Soundsystems in den Clubfloors des Zollamts.
Gerade zurück aus Jamaica von Dub Pate-Voicings für den Worl-Clash am 8. Oktober in NY brachten Sentinel die Massive zum ausflippen. Unterstützt wurden sie dabei von Supersonic, die sich schon mal für den Riddim-Clash am 15.10 in München vor süddeutschem Publikum warm spielten und zeigten, dass sich durch aus wieder als Gewinner die Muffathalle verlassen können. Außerdem war noch Dee Buzz zur Stelle um der Massive ein zu heizen, was sie mit Unterstützung von Scarra Mucci am Mic auch hervorragend trotz der zwei populären Soundsystems an ihrer Seite meisterten.
Auch auf den anderen Floors wurde kräftig gefeiert. Unter anderem konnte man zu Rocksteady aufgelegt von DJ Olsen heftig den Booty shaken.
Bei diesen Vibes sollte man sich überlegen das Zollamt wirklich öfters für Benztown Catch A Fire zu nutzen. (fab)