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Kingston Hot mit Nosliw

Nachbericht

Wir schreiben den Abend des 29.10.2005. Bevor das Zollamt gegen 22 Uhr seine Pforten öffnete, stand schon eine reggae-hungrige Crowd von etwa 80 Menschen vor der Tür. Sie alle wollten das Spektakel, dass sich an diesem Abend ereignen sollte von Anfang an miterleben.
Gegen 22.30 Uhr begann Elmar (Sentinel Sound) die Massive auf den Abend einzustimmen und der Club war nicht einmal halb voll.
Es verstrich dann aber nicht mehr als eine Stunde und der Ort des Geschehens war mit Reggae-Jüngern geradezu geflutet. Es waren ebenso viele Leute vor den Pforten wie im Club, die Luft konnte geschnitten werden, es war kein Millimeter mehr Platz und die Big Up´s waren wohl bis in den letzten Winkel zu hören. Der Vibe der zu spüren war, war unglaublich. Die Massive versprühte eine Energie wie es nicht in Worte zu fassen ist.
Es ist der Zeitpunkt, an dem Mario (Sentinel Sound) an die Plattenteller trat. Um es einmal in die Worte von Ill Inspecta zu verpacken: „Mario select crazy Dubplate“. Der Mann zauberte die unglaublichsten Dubplates und Tunes aus der Plattenkiste und die Massive war kurz vor dem völligen Ausrasten.
Gegen 1 Uhr begann dann der Live-Act – Nosliw. Sein Start war fast wie ein kleiner Bruch im Geschehen, denn die Leute konnten nicht genug bekommen vom „Everlasting Sound“.
Dieser Zustand sollte aber nur ganz kurz andauern, denn Nosliw verstand es hervorragend den Reggae zu zelebrieren und die Massive mitzureissen während Elmar die Riddims auflegte. Er performte fast Mitten in der Crowd – ganz vorn auf der Bühne. Begleitet wurde er von lauter bootyshakin´ Sexy-Body-Gals, die neben ihm auf der Bühne tanzten.
Bemerkenswert ist dass sich gegen 2 Uhr nochmals eine Schlange vor der Tür des Zollamts gebildet hatte, die länger war als die am Anfang.
Als Nosliw von der Bühne trat, forderte die Massive nach mehreren Zugaben, die er auch gerne gegeben hat und es wurde einmal mehr klar warum er einer der No 1- Acts in Deutschland ist.
Den Platz von Nosliw auf der Bühne nahm danach Elmar ein und Mario trat wieder an die Plattenspieler. Jetzt feierte die Sentinel Crew zusammen mit Nosliw und den Fans die „Mad Trophy“ und Elmar bedankte sich mehrmals herzlich bei den Fans für den Support über all die Jahre. Der Dance wurde weiterzelebriert bis in die frühen Morgenstunden.
Es war eine denkwürdige Nacht im Zollamt. Um noch einmal Ill Inspecta zu konsultieren: „Sentinel win crazy Worldclash…“ und Nosliw Live - was will das Reggae-Herz mehr!?
Ganz herzliche Glückwünsche auch noch mal von dieser Stelle. (mic)
Pics vom Dance!