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Stingray vs. Kingzblend

Nachbericht

Es war Clashtime angesagt am Samstag, den 05.11 in der Stadt der Türme und Tore. Die beiden Local-Sounds und Residents im Club Douala in Ravensburg traten auf Initiative des Kingzblend Soundsytem zum Kräftemessen gegeneinander an. Kingzblend forderte das ältere (in Bezug auf Bestehen und Alter der Jungs) Stingray Soundsystem heraus und so war der Clash geboren, der zeigen sollte wer die Leadership der Stadt innehaben soll. Etwas mehr als 400 Leute wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen.
Geclasht wurde in vier Runden á 15 Minuten pro Soundsystem im Wechsel. Für den Fall eines Draw nach der vierten Runde wäre dann wie es die übliche Handhabe ist ein Dub-fi-Dub angesetzt. Judge des Clashes war kein geringerer als Elmar vom Sentinel Sound aus Stuttgart, der uns ja allen wohlbekannt sein dürfte.
Zur Erläuterung der äußeren Umstände sollte noch gesagt werden, dass die Jungs vom Stingray Sound allesamt ihr Domizil nicht mehr am Platz des Geschehens sondern in Köln haben, was sicher kein erleichternder Faktor ist.
Nach dem „Startschuss“ gingen die Jungs von Kingzblend auch sogleich in die Vollen der Introducition Round, welche sie auch für sich entschieden haben. Es war allerdings eine relativ enge Angelegenheit, denn Stingray hielt stark dagegen.
Die zweite Runde, die Ganja Round konnte dann Stingray für sich entscheiden, was wiederum eine sehr enge Entscheidung war. Ausgleich.
Aufgrund der Tatsache dass die Stingray Massive im Gegensatz zu der des Kingzblend Sound allesamt mit Trillerpfeifen und sonstigem Utensil ausgestattet waren, entschied Elmar nach dieser Runde dass ab sofort nur noch per Handzeichen abgestimmt werden sollte, um Ungerechtigkeiten in der Lautstärke vorzubeugen.
Die dritte Runde war eine Lovers Round. Ab dieser Runde war eine relativ klare Überlegenheit des Stingray Sound zu erkennen, was nicht zuletzt an dem sehr starken MC Otach lag, der es vorzüglich verstand die Massive auf seine Seite zu ziehen und damit seinen Beitrag leistete die Runde für Stingray zu entschieden. Standings: 2:1 Stingray.
Die Stimmung war zu diesem Zeitpunkt am überkochen.
Es ging in Runde vier, die die Entscheidung bringen könnte. Eine Soundkiller Round.
Bei dieser Runde, die auch die letzte sein sollte, überzeugte wiederum der Stingray Sound die Massive mit Vibes die nicht zu toppen waren. Damit 3:1 für die Crew aus Ravensburg/Köln und leider kein Dub-fi-Dub mehr. Aber dass sollte jetzt niemanden mehr stören. Das Douala flippte aus und Elmar überreichte die Trophy. Let´s introduce di nu leader of town – Stingray.
Kingzblend zeigte sich am Ende als fairen Verlierer, in dem durchaus Potential steckt.
Den Rest des Abends gestaltete der No1-Sound der Stadt und der Dance hielt noch bis zum Morgengrauen an.
Alles in allem war es ein sehr schöner Clash und das Douala in Ravensburg ist mit Sicherheit immer einen Besuch wert, wenn einer der beiden Sounds wieder zum Dance lädt und seine Vibes zum Besten gibt. (mic)
Pics hier!