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Patrice in concerte

Nachbericht

Am Donnerstag, den 08.12, war es so weit und der „Soulstorm“ fegte auch über Stuttgart hinweg. Das Auge des Sturms war das Reggaefreunden wohlbekannte Zapata.
Patrice’s Popularität konnte man schon an der langen Warteschlange vor dem Eingang ablesen.
Da war es auch nicht verwunderlich, dass der Gig restlos ausverkauft war, wie alle anderen auch.
Als das Gebäude gefüllt war, fing pünktlich um kurz nach 20.00 Uhr der erste Support Laygwan Sharkie an der Menge ein zu heizen. Der aus Afrika stammende Newcomer, lieferte eine kurze, aber einprägsame Performance ab.
Danach war Chima, bekannt von Brothers Keepers, als zweite Unterstützung an der Reihe. Er wurde nur von einer Akustikgitarre begleitet und konnte so sein ganzes musikalisches Talent präsentieren.
Nach kurzer Pause kündigte sich dann mit Erlischen des Lichts und aufkommendem Mädchengeschrei der Headliner an.
Nachdem die Shashamani-Band an ihrem Platz war, betrat der Star des Abends bestückt mit einer Gitarre die Bühne.
Für die ersten paar Publikumsreihen bedeutete dies fast einen Kollaps auf Grund von einer großen Anzahl von „extremen“ Fans.
Doch abgesehen davon, lieferte Patrice eine sehr gute Show ab.
Mit einem Mix aus älteren Songs und neuen vom Nile-Album und sehr guter Bühnenpräsenz gewann er die ganze Massive für sich. Man hatte das Gefühl, dass jeder, egal ob Raggamuffin oder Teenager, Zeile für Zeile mitsingen konnte.
Nach gut 90 Minuten verließ er dann vorerst die Bühne um dann wenige Minuten später unter lauten „Zugabe“-Rufen zurück zu kehren.
Als Zugabe coverte er erst Bob Marley um die Menge in ruhige Stimmung zu bringen, um dann seine „Natural Voice“ zu präsentieren, die jedem Burro Banton ebenwürdige war. So brachte er als letztes Stück noch mal einen wirkliche Brecher-Tune.
Danach war dann Schluss und die gutgelaunte Masse verließ gegen 23.00 Uhr die Location.
Auch wenn manch einer Patrice als Pop-Act bezeichnet, kann man auch als Reggaehörer einen Besuch eines Gigs nur wärmstens empfehlen. (fab)