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 | 7 Jahre Sentinel |
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Nachbericht
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Nachbericht: Wie sollte der perfekte Geburtstag für ein Reggae-Herz aussehen? Am Samstag, den 25.02 gaben uns Sentinel ein ungefähres Bild davon. Deutschlands Vorzeige-Soundsystem feierte seinen (erst) siebten Geburtstag mit den ebenfalls für unser Land repräsentativen Jungs von Supersonic und Riddim-Clash-Gewinner LP International aus NYC. Um 23.00 hatte sich schon eine Schlange von hunderten Menschen (!) vor dem Zollamt in Bad Cannstatt gebildet. Leider mussten diese eine gute Stunde bis zum Einlass ausharren, weil es Verzögerungen bei der Ankunft der Akteure gab. Doch ab 00.15 Uhr füllte sich die Location dafür umso rascher (fast einwenig zu sehr). Um die Massive für ihr langes Warten zu entschädigen, wurden nicht lange gefackelt und Mario & Bongsi eröffneten den wohl wildesten Dance der letzten Zeit in Stuttgart. Angespornt durch die namenhaften Gäste wurden mehr Dub Plates als gewöhnlich gespielt, was mit trillernden Pfeifen, wedelten Handtüchern und aufflammenden Deodosen honoriert wurde . Zu diesem Zeitpunkt war der Floor schon gestopft voll und glich einer schwedischen Sauna. Als dann Supersonic mit MC-Neuling Danny Fyah übernahm, war die Massive schon in eine deliriumartigen Euphorie verfallen. Wieder wurde ein Special nachdem anderen serviert, so dass die Stimmung noch ausgelassener wurde. Als Spider Kollege Danny Fyah ablöste, konnte er nicht mehr anders, als die Veranstaltung als „top ah top“ abzutun. Doch das größte Highlight des Abends lieferten Puma und Terror von LP International, die für ihr Opening gleich ein Dennis Brown-Dub Plate zum Besten gaben. Es folgten noch einige mehr, u.a. auch die berüchtigten Garnett Silk-Specials, die Supersonic schon so gut kennt. Eine gute dreiviertel Stunde später wurde es wieder Zeit für die Hausherren, die nun richtig auf die Bashment-Tube drückten. Gut vorbereitet hatte Elmar eine aufblasbare, überdimensionierte Pistole für zahlreichen Gun-Tunes parat. „Shot ah faiah, faiah….“. Nachdem Dr. Evils „More punnany“ die Atmosphäre richtig aufgeheizt hatte, brauchte man natürlich endlich Ladies auf der kleinen Stage. Da auf Elmars Rufen die Damen noch etwas zögerten, trat ihm Spider zur Seite und zog vorerst den Stecker der Anlage. „Erst wenn Mädels auf die Bühne kommen und tanzen, gibt’s wieder Musik“ war die Message. Und tatsächlich, es fruchtete. Drei Damen erbarmten sich den beiden MCs J. So ging es die ganze Nacht von einem Highlight zum nächsten. Falls das Geschriebene etwas sehr euphorisch wirkt, fragt einfach jemand der da war! (fab)
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