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 | "Für immer"-Tour |
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Nachbericht
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Nachbericht: Nach über 350 Auftritten und etlichen Veröffentlichungen auf Riddim-Selections, sowie ihrem Debütalbum „Das spiel beginnt“, erschien nun am 3.3.06 das zweite Album von Mono und Nikitaman „Für immer“. Aus diesem Anlass starteten die zwei eine Release-Tour durch Deutschland. Am 5. März machte das Duo dabei Halt im Zollamt in Stuttgart. Mit ihrer energiegeladenen Show in feinster Reggae-Manier eilte ihnen bis Dato der Ruf einer starken Live-Performance voraus. Also konnte man schon gespannt sein, was einen dieses Mal erwartete. Gegen 20.00 Uhr öffnete das Zollamt die Türen. Doch leider blieb der erwartetet Ansturm aus. So nutzten Soundsgood Int. diese Zeit bis zum eigentlichen Start, um die wenigen, leicht enttäuscht wirkenden Leuten etwas einzuheizen. Um 21.00 Uhr sollte dann eigentlich der Mainact mit seiner Band Royal Flash auf die Bühne kommen. Doch schien es so, als ob sie so lang wie möglich warten wollten, um noch evt. verspäteten Gästen eine Chance zu geben. Nach ca 90 Minuten Verspätung schlichen sich die zwei dann endlich durch die Leute vor zur Bühne und begannen umgehend mit einem Lauten Knall ihre Show. Mono und Nikitaman, so schien es, wussten genau, wie man mit solch einer Situation umgeht und schafften es die nicht ganz so zahlreichen Leute postwendend zum toben zu bringen. Aus allen Ecken des Dancehall Floors strömten sie vor zur Bühne Es wurden auffallend mehr bekannte Riddims verwendet, um stärker an die jamaikanische Tradition anzuschließen, als noch bei ihrer letzten Tour. Liebeslieder und Partytracks wechselten sich mit konkreten Politik-Tunes ab und wurden alle samt frenetisch gefeiert. Nikitaman ließ es sich es nicht nehmen noch seinen Klassiker „Mein Weed“ in einer Neuauflage auf den World a Music-Riddim zu performan, was ihm die Massive mit lauten Forwards dankte. Nach etlichen Zugaben schafften sie es doch gegen 0.00 Uhr den „Hunger nach Mehr“ des Publikums zu stillen und so überließen sie offensichtlich erschöpft ihren Kollegen von Soundsgood die Bühne. Da es ein Sonntagabend war feierten die Leute nicht mehr, wie eigentlich gewohnt bis in die frühen Morgenstunden. Aber alles in allem war es trotzdem ein schöner Abend dank der spitzen Performance der beiden Künstler. (phi)
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