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 | Dub the club Pt.2 |
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Nachbericht
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Ins Leben gerufen von Hartmut Karez, dem Drummer der Sam Ragga Band, und Jens Barenscher (Monosolar / Dub Steady Crew), fand am 11.03 bereits zum zweiten Mal „Dub the Club“ in der Grossen Freiheit 35, dem ehemaligen Stundenhotel, statt. Eigentlich war der erste Gedanke der beiden, eine Private DUB-Jam für Freunde zu veranstalten. Auf Grund des enormen Andrangs bei der ersten Party am 29.12.2006, nicht zuletzt durch das überaus fette Line-Up (Seanie T, Sam Ragga, Roots Commandment usw.) und dem guten Feedback durch Gäste, Artists und Presse, bemerkten die beiden aber schnell das große Interesse der Leute an DUB-Musik. Es lag also nah, diesen Event zu wiederholen. So entschloß man sich also auch dieses Mal wieder für das Kurhotel in St.Pauli, welches den Andrang der Gäste zwar schon bei der ersten Party kaum Stand halten konnte, aber dafür für eine extrem entspannte und familiäre Atmosphäre sorgte. Um 22Uhr war es denn wieder soweit. Die Instrumente der 9 Köpfigen Live-Band „Dagobert Dub“ (Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Grossteil der Sam Ragga Band) waren aufgebaut und startklar. Den Anfang an den Turntabels machte Jens Barenscher (Dub Steady Crew), einigen eher bekannt durch das „Bossa Tronic Projekt“ „Monosolar“, mit easy groovenden „Neo-Dubs und elektonix“. Aus seinem 40 minütigen Set übernahm „Dagobert Dub“ in einem fliesenden Übergang. Als Sänger hatte man „Karl Emmanuel“ von Dub Division, mit seiner einzigartigen Stimme hinzugesellt. Es wurde auf höchsten Niveau gejammt und für viele, vielleicht etwas enttäuschte Gäste vom straight durchgezogenem Programm von Mr. Jr. Gong, der nur eine Strassen weiter , im Docks, spielte, die gar nicht wussten, was sie an diesem Abend erwartete, war spätesten jetzt klar, das man sich mit „Dub The Club“ für die richtige Party entschieden hatte. Im Anschluß an die erste Session legte „Echo Beach Livefidelity“ aka Nicolai Beverungen auf. Der Gründer des Echo Beach Labels sorgte durch eigene Produktionen, Remixe, Cuts und Echo Beach typische Tunes für weitere Hitze auf dem Dancefloor im, inzwischen zum bersten gefüllten Club! Es folgte die nächste Live-Session! Mittlerweile ergänzt durch Saxophon (Stevie van der Moolen) und Harp (Steff Schneider) die genau wie die Vocals, wunderbar durch engineerer „Niko“ abgemischt und an den richtigen Stellen mit einem fetten Delay gewürzt wurden. Nach ca. 40 Minuten feinstem Live Dub, welcher sich von Session zu Session noch weiter zu steigern schien, kündigte sich Jann aka „Burning Bush“ mit einem heftigen Rewind an! Was folgte waren edelste Roots-Dub-Tunes, welche für keinen der Headz noch Fragen offen ließ! Danach gingen die Dagoberts noch zwei weiter male an den Start! Das Publikum bekam einfach nicht genug und wollte trotz der fortgeschrittenen Stunde (04.30Uhr) offensichtlich noch immer nicht nach Hause gehen. Was soll ich noch sagen ... ? Ein GROSSARTIGER Abend und eine Fortsetzung „muß“folgen!! So ging die Rechnung auch dieses mal auf, dem DanceHall verwöhnten Hamburger Publikum, die Vielfältigkeit und Lebensfreude von Dub zu unterbreiten und somit die Tür für diese Musik, die offensichtlich und unverständlicher weise Mitte der 90‘er verschlossen wurde, mit aller Wucht erneut aufzutreten. Also, alles wird DUB! ;-)
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