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Sentinel Krüger

Nachbericht

Nach dem mittlerweile legendären Sentinel-Anniversary im vorigen Monat mit Kollegen Supersonic und LP International, war am 25.März „the only female voice in sound-biz“ zu Gast bei Kingston Hot.
Pünktlich (!) gegen 23.00 öffnete das Zollamt den dieses Mal noch nicht so zahlreich wartenden Gästen die Türen. Wer zu diesem Zeitpunkt schon vor Ort war, konnte einen gut gelaunten Freddy Krueger abseits der DJ-Chancel erleben, wie er die Location und die Leute begutachtete.
Gegen 24.00 war der Reggae-Floor dann doch wieder voll wie eh und je und Sentinel startete mit Elmar und Mario das Rahmenprogramm.
Ein Teil der Massive war noch heiß vom Vorabend im Allgäu. Aber der Rest brauchte bei einer Flut von Dub Plates auch nicht lange um dasselbe Level zu erreichen.
Als nach einer Stunde Freddy an der Reihe war, stand er einer brodelnden Massive gegenüber.
Anfangs ging er es trotzdem etwas ruhiger mit einigen schönen Foundation-Tunes an, aber die Stimmung war zu energiegeladen um dieses Tempo zu verarbeiten. So leerte sich kurzzeitig die Tanzfläche sogar einwenig.
Doch ein Freddy Krueger war/ist Profi genug eine solche Situation locker zu meistern. So zog er alle Register an Dancehall, die sein CD-Case hergab.
Das Publikum dankte es ihm mit lauten und zahlreichen Forwards, wie zuvor bei den Lokalmatadoren von Sentinel.
Diese waren dann eine knappe Stunde später wieder an der Reihe. Mit einer erneuten Special-Welle blieben die Leute ausgelassen, wie zuvor.
Genau wie bei Freddy, als er wieder übernahm.
Insgesamt wieder ein feiner Abend. Zeitweise hat man sogar etwas Platz normal zu tanzen und nicht nur auf der Stelle.
Ebenfalls noch erwähnenswert, die neuen Boom-Specials von Sentinel (u.a. Baby Cham und Marlon Asher). Da kann der UK-Cup kommen. (fab)