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Warrior King & Tony Rebel

Nachbericht

Wie könnte das Wochenende besser anfangen als mit einem schönen Konzert. So geschehen am 13.10 im Zapata, Stuttgart.
Contour lud die hiesige Massive zu einem Abend voller Consciousness und Righteousness. Angeführt von Veteran Tony Rebel sollten gleich noch drei weitere Artists die Bühne entern.
Den Anfang machten C-Sharp. Die hier weniger bekannte Band spielte ein paar solide Tunes für die sich die Leute trotz der noch frühen Zeit (ca. 21.00) schon gut erwärmen konnten.
Danach betrat eine nicht ganz unbekannte Empress namens Queen Ifrica barfuss die Bühne. Mit ihrer rauen Stimme erreichte sie durch Tunes wie „Wipe the tears“ (Roots Tonic) die ersten ausschweifenden Forwards der Show.
Der nächste Künstler, der an der Reihe war ist seit Jahren dank Hits wie „Can’t get me down“ und „Good people“ als eine der feinste Stimme des Reggae-Biz bekannt. So rasant wie Warrior Kings Karriere verläuft, so energiegeladen stürmte er das Zapata. Luftsprünge ala Tanja Shevchenko und ein unermüdliches Grinsen wie Jim Carry ließ die Massive Reihe für Reihe wortwörtlich ausflippen. Grölende, springende, tanzende Leute während seiner kompletten Show. Großes Kino!
Dann stand das eigentlich Highlight des Abends auf dem Programm: Tony Rebel!
Der Hüne (sowohl körperlich, als auch musikalisch) schraubte das Tempo zwar wieder etwas runter, aber das tat den Vibes keinen Abbruch. Etwas ruhiger, doch genauso gute gelaunt wie davor zelebrierten die Leute jeden einzelnen Tune der Legende.
Als dann die ersten Töne von „Jah is by my side“ erklangen, rechnete jeder damit, dass die letzte Runde eingeläutet wurde. Doch weit gefehlt. Warrior King kam noch einmal zurück um eine paar Tunes mit dem Altmeister zum Besten zu geben, bevor dann endgültig Schluss war.
Ein sehr gelungener Abend, den sicher die Mehrheit der Besucher sehr zu schätzen wusste. (fab)