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 | Gregory Isaacs |
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Nachbericht
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In den letzten Jahren schieden leider immer wieder Veteranen des Reggaes, teilweise tragisch wie im Falle Joseph Hill dahin. Einer der noch unter uns weilt, gab sich nun am 24.11 in Stuttgart die Ehre. Gregory Isaacs, The Jamaican Cool Ruler, war in die Stadt am Neckar gekommen um ein Fest der Musik mit Jung und Alt zu feiern. Bevor die Legende die Bühne betrat, sorgten erst einmal Stonerock, die geraden ihren Riddim Time X releaset haben (s. Review) für ein angemessenes, ruhiges Warm-Up im Zapata. Danach startete The Live Waya Band mit dem Live-Programm an diesem Abend. Die jung besetzte Band coverte Klassiker wie Peter Tosh’s „Johnny B. Good“ und aktuelle Hymnen wie „Welcome To Jamrock“ von Marley-Sprössling Damian, was das bunte Publikum in standesgemäße Feierlaune versetze bevor der Headliner an der Reihe war. Nach einer kurzen Ankündigung ließ dieser sich auch nicht lange beten die Bühne zu betreten. Eines war von Anfang an klar, den Titel des „Best Dressed Man“ konnte kein Mann im Zapata Herrn Isaacs streitig machen. Lässig sitzender creme-weißer Anzug mit schickem Hut und freshes rotes Hemd. Punkt für die Legende! Stimmlich hat er zwar seine besten Zeiten hinter sich gelassen, aber dies störte bei diesem Konzert niemand. Tatsache war, dass den Großteil der Hits wie „Night Nurse“ sowieso jeder im Publikum mitsang. Außerdem war schon allein die Ausstrahlung Gregory Isaacs ein wahres Highlight. Trotz seines gesetzten Alters strotz er vor Selbstbewusstsein und Energie. Nicht auf jugendliche, aktive Art und Weise, sondern einfach durch seine Präsenz und Mimik. Ein wunderbarer Abend für alle Freunde und Liebhaber des Reggaes. (fab)
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