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 | Flutes-Riddim |
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Review
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Aus dem Hause Big Belly-Records flötet uns ein frischer Dancehall-Riddim entgegen. „Flutes“ nennt sich die neuste Produktion von Label-Chef Rob Rocker. Hört man sich das ganze einmal an, weiß man sofort, warum dieser Name. Denn neben den geschmeidigen Basslines, bereichern smoothige Flötenklänge den Chorus. Den wohl besten Tune liefert uns Joseph Cotton. In seinem „MTV Base“ wird endlich mal nicht ganz Babylon niedergebrannt, sondern nur die, die es verdient haben. Wer das ist, lässt sich aus dem Titel ja leicht schlussfolgern. No.1 Dancehall-Lady Cecile steuert das lässige „Ice Cream Man“ bei. Gab zwar schon besser Tunes, aber ohne Probleme dancehalltauglich. Die restlichen Voicings bestreiten ausschließlich Artists aus eigenen Landen. Stark vor allem Mono & Nikitaman’s „Fresse halten“. Ohne Kompromisse werden hier alle Hater in ihre Schranken gewissen. Nettes Special, ein kleiner Junge im Chorus. Auch die Mystic Dan & Singing Gold liefern mit „Island alone“ eine schöne Hommage an die Heimat. Ansonsten kommen noch ordentliche Tunes von Mellow Mark & Pyro („Una“), Don Sharicon („Betta dan we“) und Kimoe („Sternstunde“). Die River Gang („Run come“) gibt sich Mühe, aber Volkanikman & Sirapanther („Die Zeit ist reif“) überzeugen leider gar nicht. Da kann man noch so versuchen wie Burro zu klingen. Insgesamt eine feine Selection, die zu Recht in der Dancehall sicher ihre Fans finden wird.. Zum reinschnuppern gibt’s HIER einen Riddim-Mix und erhältlich ist das Ganze bei African Beat. (fab)
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