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 | Mamasweed |
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Review
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MKzwo war bisher eher für HipHop-/Reggae-Veröffentlichung, speziell aus der Berliner Szene, bekannt. Doch nun schicken sie ihren neusten sehr außergewöhnlichen Release ins Rennen. Eine Rockplatte, die sich anschickt, dem geneigten Strokes-Hörer kräftig in den Ohren hängen zu bleiben. Mamasweed, die dem einen oder anderen von der Jägermeister Rock Liga Tour bekannt sein dürften, nennt sich das rockige Schützenpferd, welches mit „Electric Zeppelin“ nun schon den zweiten Schuss in Richtung Ohrmuschel abfeuert. Wo das Vorgängeralbum „American Space Cake“, welches vom Tocotronic und Beatstakes-Produzenten Moses Schneider gemischt wurde, noch im Eigenvertrieb und mit technisch schlechteren Mitteln erschien, kann man nun ein renommiertes Label und einen anständigen Vertrieb vorweisen. Der Weg ist geebnet, um den Zeppelin der Berliner in die Luft zu bringen. Die 13-Tracks starke Platte kann zwar kein breites Spektrum an Klangwelten vorweisen, doch die Dreiviertelstunde Mamasweed lässt keinen ruhig auf dem Sessel sitzen. Ob es nun das an Toploader erinnernde „Bring Me Home“, das mit Trompeten beladene „#9“ oder das zum ausflippen einladende „Don’t Stop“ ist, diese Scheibe wurde zum Hüftschwingen gemacht. Weitere Anspieltipps sind auf jeden Fall die erste Singleauskopplung „I Love You“ oder der Opener „I Need To Get Out Here“. Neben den standardisierten Gitarren, Drums und Bass-Gitarren kommen ab und an auch Instrumente wie Flöten, Keyboards oder Bläser zum Zug. „Electric Zeppelin“ lässt sich am besten mit einer Mischung aus The Strokes und den Beatstakes umschreiben. Gute Rockmusik, die nicht umsonst auf Wunsch vom Strokes-Mitglied Gordon Raphael abgemischt wurde! (sage) Mehr Infos unter www.mkzwo.com
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