Dass aus Westmoreland das beste Kraut kommt, wissen wir spätestens seit Burros „Westmoreland Sensi“. Aber auch musikalisch hat die Gegend einiges zu bieten. Elijah Prophet ist einer der Gründe dafür. Mit seiner weichen Stimme und den tiefgründigen Texten, weiß er ein ums andere Mal die Dancehall zu bezaubern. So auch auf seinem neuen Album „King Of Kings“ (VÖ: 07.07) und dies nicht zuletzt dank seiner Mentoren Unton Green und Legende Garnett Silk. Verantwortlich für das Werk sind die Kölner vom Pow Pow Movement, die nach mehreren Riddim-Selections mit dem Release dieser Artist-LP Neuland beschreiten. Die Tracklist liest sich wie ein Best-Of von Elijah Prophet. So sind natürlich alle Produktion von Ingo Rheinbay & co bei der Zusammenstellung berücksichtig worden. Vom schönen Superior-Tune „King Of Kings“ bis zu „Sensimilla fi bun“ in Combination mit Dub-Poet DYCR auf ihren neuen „First Sight“-Riddim. Aber auch sozialkritische Tunes wie „Shotta Cease“ und „Put People First“ haben ihren passenden Platz auf dem Album gefunden. „Good To Be Conscious“ auf den Crystal Woman trifft wohl die allgemein Stimmung aller Tracks am besten. Elijah Prophet zeichnet sich dadurch aus, dass er seiner Linie treu bleibt und ausschließlich Conscious-Produktion voict, die teilweise auch live eingespielt wurden. Er versucht sich gar nicht erst an den momentan gehypten technoiden Dancehall-Riddims und hat dies auch gar nicht nötig. „King Of Kings“ ist ein sehr schönes Album eines guten Artists, von dem man in Zukunft sicher noch einiges mehr hören wird. Um euch einen kleinen Eindruck von Elijah Prophets Qualitäten zu geben, gibt es HIER kostenlos den Live-Mitschnitt seines Konzertes bei uns im April ´06. (fab)