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Giddimani

Review

Geburtstage sind meist eine sehr schöne Sache – und sorgen oft auch für Überraschungen. Am Sonntag, den 23. Juli hatte Haile Selassie Geburtstag. Pünktlich zu diesem Anlass bringt ein jamaikanischer Singjay namens Greg Rose, aufgewachsen in der Nähe von St. Ann, sein Debütalbum „Giddimani“ auf den Markt der wohlklingenden Rhythms & Rhymes und bereichert diesen damit gewaltig. Besser bekannt ist Greg uns allen wohl als „Perfect“. Zusammen mit dem Album wird auch die erste Single „Handcart Bwoy“ ausgekoppelt. Die Scheibe erscheint auf DHF Records/Österreich und wird von Groove Attack vertrieben. Nach dem informativen Vorgeplänkel nun zum eigentlich Wichtigen: Was erwartet den Hörer dieser Platte? Perfect hat auf diesem Album wohl alles versammelt, was man sich von einem guten Album wünscht. Von sehr schönem Reggae bis hin zu Dancehall ist unter den 18 Tracks nahezu alles vertreten. Mit Tunes wie „Nuh Badda Mi“ sind auch potentielle Hymnen geboren, die richtig vorwärts gehen und uns auf kommenden Dances sicherlich noch viel Freude bereiten werden. Textlich hat Mr. Rose viel kritisches und tiefgründiges eingebettet. In „Cry me a river“ wird eine zerflossenen Liebe verarbeitet und bei „Rasta Rebel“ ist der Titel selbst Programm…“bun Babylon to di highest degree“. Man möchte seinem Dad, der Jukeboxbesitzer ist, dafür danken dass er der Reggaenation einen Sohn mit einer solchen Stimme geschenkt hat. Und diese weiß der Rasta-Artist auf eine „Perfect-ionistische“ Art und Weise einzusetzen. Durch den kraftvoll-erfrischenden Einsatz selbiger, wird das Album nie langweilig und kann wärmstens ans Herz gelegt werden. Denjenigen, denen die Vibes aus den heimischen Boxentürmen nicht genügen, können Perfect im August zusammen mit Anthony B. auf seiner Europatournee live sehen. Wenn das kein gelungenes Geburtstagsgeschenk ist… and by the way: Gratulation auch von dieser Stelle. You name it…zum Geburtstag dem einen und zu einem äußerst gelungenen Album dem anderen. (mic)