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 | One more time "Beenie vs. Bounty" |
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Report
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Nach einem Desaster bei Bling Dawgs Summerjam im Juli und weiteren Sticheleien bei Sumfest, Fully Loaded und Sunsplash, kam es letzten Sonntag, 06.08.06, bei Capletons jährlicher Stageshow „A St. Mary me come from“ erneut zu einem Wortgefecht zwischen dem „King of the Dancehall“ Beenie Man und seinem Rivalen Bounty Killer. Der Warlord erreichte das Festivalgeleände derart spät, dass erst einmal einige Besucher ihre Autos umparken mussten, um Platz für Bounty Killer zu schaffen. Zur selben Zeit, gegen 6h morgens war auf der Bühne gerade Beenie Man mit seiner Performance dran. Als ihm zu Ohren kam, dass Bounty Killer seinen Auftritt möglicherweise gar nicht mehr absolvieren würde, lied Moses ihn dann persönlich ein: „Oh, Bounty Killer deh backstage, if yuh wan come work, come work!“ Mit seinem Hit „Heart Attack“ beschloss Beenie Man sein Set und verließ die Show mit den Worten „Me a go mek way fi di Killa work“. Während der darauffolgenden Performance von Movado betrat Bounty Killer schließlich die Bühne, um nach seinem Hit „Gun nuh stick“ zu fragen „How battyman fi a call me pon stage?“ Nach einigen durch die Ansagen der Artists provozierten Rangeleien im Publikum wurde die Menge allerdings nervös und viele der Besucher verließen so schnell wie möglich das Gelände, um weitere von den Streithähnen motivierte Ausschreitungen, wie an Bling Dawgs Summerjam geschehen zu vermeiden. Nichtsdestotrotz war Capletons „A St. Mary me come from“ bis auf das abrupte Ende eine grossartige Show. Künstler wie Chuck Fenda, Richie Spice, Spragga Benz, Anthony Cruz, Luciano oder Macka Diamond begeisterten die mehr als zahlreich erschienen Besucher mit über acht Stunden Live-Show, als Tribut an das jamaikanische Parish St. Mary, in dem zum Beispiel Capleton aufgewachsen ist. (urm) Quelle: Wednesday Star
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