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Bring di Spice inna yuh life....

Review

Am 5. März beehrte Mr. Richie Spice die Plättenläden mit seiner neuen Scheibe „In the Streets of Africa“. Grund genug, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Mit von der Partie sind übrigens auch seine beiden Brüder, die keineswegs unbeschriebene Blätter sind. So stammt der Über-Tune „Murder She Wrote“ aus keiner geringeren Feder als der seines älteren Bruders Pliers. Auf seiner neuen Scheibe beweist Richie Spice eindrucksvoll, dass er sich vor Beiden kaum zu verstecken braucht. Vollgepackt mit 15 Conscious-Titeln kommt die Scheibe daher, mit der Mission die Ohren zu erfreuen. Textlich verbastelt Meister Spice gängige Themen - Unterdrückung, die Jugend, Afrika, die Strasse und natürlich Jah. Auffällig ist die Häufung an Tunes, in denen die zarte Weiblichkeit besungen und der ihr gebührende Respekt gezollt wird. Sprich: Liebeslieder. Dabei klingt kein Lied des Albums wie das Andere, dafür aber eines besser als das Andere. Der mit Sicherheit bekannteste auf der Platte vertretene Tune ist „Youth Dem Cold“. Direkt dahinter rangieren „Mind Off Of Me“ und „Take It Easy“. Alle drei sind wohl jedem geläufig, der sich öfter in den einschlägigen Dancehalls tummelt.
Reinhörtipps: Der Loversrock-Tune „Brown Skin Girl“ auf den OneDrop-Riddim, „Babylon A Gwaan“ und „Uptown Girl“.
Die zusammenfassende Beschreibung des Vibes den die Platte versprüht, hat Mr. Spice selbst sehr treffend geliefert: „It is all about righteousness and endorsing the love of the people, good over evil and life over death.“ Man höre und lebe danach...
By the way:
Mission accomplished!!! Wer das jetzt nicht versteht, liest nochmals die ersten paar Zeilen. (mic)