Archiv
Otentikk

Review

Die aus Mauritius stammenden Otentikk Street Brothers legen zum 01.06. diesen Jahres mit ihrem Album "Revey Twa" samt zugehöriger Single "Vibrasyon Ansestral" Zeugnis einer lebhaften Reggae-Szene ab, die bis dato in Europa völlig unbekannt war. Stilistisch werden Facetten des modernen Reggaes mit den heimischen Einflüssen der traditionellen mauretanischen Sega verarbeitet. Eingängige Hooklines wechseln sich mit perfektem Fast-Style Toasting ab und in Kombination mit der Kreolsprache, in der die zumeist politisch und sozialkritisch motivierten Texte verfasst sind, entsteht ein sehr eigener und fesselnder Stil. Die Platte hebt sich von den sonst gewohnten Concious-, Dub-, Reggae- oder Ska-Klängen ab und ist auf jeden Fall ein Ohr für diejenigen wert, die gerne einmal etwas anderes hören und musikalische Experimente und Erweiterungen lieben. Wer die Otentikk Street Brothers live erleben will, werfe einen Blick in die Sektion „Dates“, denn auf dem Summerjam in Köln sind die Jungs unter anderem auch am Start.
Reinhörtipps: Devwar Ris, Kreolite, Revey Twa, Ragga Donn Sa, Vibrasyon Ansestral.
Zu finden auch unter: www.myspace.com/osbcrewms. (mic)
Furthermore:
Wer nun auf den Geschmack an etwas anderen Reggae-Klängen gekommen ist, der sei weiterhin an ein paar Exoten verwiesen, die teilweise ein wenig ähnlich und etwas anders als „der Rest“ klingen, und einen Heidenspaß machen:
„Vavamuffin“ aus Polen: http://www.vavamuffin.art.pl/
„African Dope Soundsystem“ aus Capetown/SA: http://www.africandope.co.za/ und
„Fermin Muguruza“/baskischer Reggae: http://www.muguruzafm.com/ .