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Many As One

Review:
Wie viele Artists im Reggae-Business legte Raymond Wright einen guten Karrierestart hin als Beenie’s Ex-Label Shocking Vibes ihn 1998 für einige Singles unter Vertrag nahm.
Trotz stetiger Präsenz auf der Bühne, z.B. beim Rototom 2002, wo er sein Herz an Europa verlor, reichte es aber vorerst noch nicht zum großen Buzz.
Das soll jetzt dieses Jahr mit Unterstützung von Ingo Rheinbay aus dem PowPow Camp, den er 2007 in Köln kennen lernte mit dem Album „Many as one“ geändert werden.
Mit 18 Tracks, die weltweit aufgenommen wurden (Deutschland, Jamaica, Italien ua) beweist Raymond, dass auch 2009 ein ganzes Conscious-Album in Dancehallzeiten gut realisierbar ist.
Außer seiner eingänglichen Stimme, deren Klangfarbe irgendwo zwischen Beres Hammond und Luciano einzuordnen ist, haben auch die vielen beteiligten Produzenten großen Anteil daran, dass das Album bis zum Ende nicht langweilig wird.
So mischten neben Ingo Rheinbay noch Topleute wie Stephen McGregor oder Jack Radics am Sound mit.
Wer gefallen an Tarrus Riley & co hatte, wird auch Raymond Wright mögen und zu schätzen wissen und kann sich auf seine Shows in Europa mit PowPow freuen. (fab)



 

Sweet Jamaica Riddim

Review:
„Sweet Jamaica“ heißt der neueste Streich aus dem Hause Lock Down Productions.
Das verheißungsvolle Instrumental wurde in London produziert und ist dem Titel zum Trotz eine sehr internationale Produktion.
So arbeitet und lebt sein Produzent Baker zwar in Großbritannien, die Horns beispielsweise wurden jedoch vom deutschen Reggae-Urgestein Dr Ring Ding persönlich eingespielt und mit Artists wie Little Hero oder Machaco zieht sich die Spanne weiter von Jamaika bis nach Japan.
Dem eigenen Wunsch der Produzenten möglichst viele neue Talente aus der ganzen Welt zu fördern, kommt der Riddim also zweifelsohne nach.
Rein musikalisch eine solide Sonnenschein-Produktion, die nicht nur vom Namen her an gute alte UB40 oder Jimmy Cliff-Hits erinnert.
Artists wie Tippa Irie, Peter Hunnigale oder Cali P. präsentieren sich zwar mit passend süßen Lyrics und Gesangskompositionen, wegen deren großer Ähnlichkeit jedoch auch kein Hit besonders heraus sticht.
Nichtsdestotrotz die bisher wärmste Badesee-Sommer-Feeling-Empfehlung des bisherigen Jahres.
In digitaler Form gibt es die Selection ab Anfang April, die 7“ kommt dann einen Monat später auf den Markt. Wer sich nicht mehr so lange gedulden kann, kann sich auf den Megamix freuen, der noch in diesem Monat erscheinen wird. (ursl)


 

Bad Boys 2009

Review:
Was beim Cherry Pie-Riddim schon erfolgreich funktioniert hat, wird bei African Beat Records’ zweitem Riddim Release „Bad Boys 2009“ wieder aufgegriffen.
Live eingespielt von der Oneness Band, sind Moritz v. Korff und Uwe Kaa, der auch wieder zum Mikro griff, für die Produktion des Remakes vom Inner-Circle Klassiker „Bad Boys“ verantwortlich.
Der Riddim zeigt sich wesentlich smoother und basslastiger als das Original, wodurch man den Sprung von einem Oldie zu einer aktuell ansprechenden Selection schafft, die zu jeder Zeit die Tanzhalle rocken kann.
Allen voran rockt Deejay-Veteran Burro Banton furchtlos den Riddim nieder, wie schon beim Vorgänger Cherry Pie. Mit bestechendem Flow belehrt er u.a. „Woman ah di queen and man ah di king“….
Mit Buju Banton hat man dieses Mal ein Artist aus der Champions League für die Selection gewinnen können. Gargamel droppt bei „Girlfriend“ im bekannten und stark gemochten Singer-Style Liebeserklärungen an seine Lady.
UK’s Top Deejay Tippa Irie hat das Motto „Bad Boy“ vom Original aufgegriffen und lässt durchblicken, was ein solcher alles gern haben und sein möchte….“Bad like Scarface“.
Mitproduzent Uwe Kaa, der kürzlich erst sein Album „Endlich Single“ veröffentlichte, ruft in „Wir leben laut“ zum extrovertierten Leben seiner Leidenschaft Musik auf. Da schließ ich mich glatt an „Wir gehen zu steil und keiner kommt mit, denn wir haben viel zu viel zu viel Musik“!
Weitere schönes Tunes u.a. von Scarra Mucci aus dem Dee Buzz Camp, Mr. Handcartboy Perfect, Franziska.
Checkt auf jeden Fall den MEGAMIX und dann ab Vinyl kaufen HIER im Shop.


 

Smo - Raven

(Review von Gastautor S-Zilla)
Der blonde Berliner Ranking Smo, der einigen vielleicht schon durch „Berlina“ ein Begriff sein könnte, möchte nun mit seinem „3 Tage wach“ der deutschen Dancehall-Szene durchstarten. Dass er dabei null Eigenständigkeit beweist, dürfte ihn sicherlich nicht stören. Ohne Pillen, aber mit viel Alkohol wird er sich den folgenden Verriss eher von der Seele raven.
Der liebe Smo spickt rotzfrech bei Übersee ab. Und was selbst Könner wie Kanye West oder Lil Wayne nur halbwegs gemeistert haben, schafft dieser Smo erst recht nicht. Ein dreifaches T-Pain auf Smo. T-Pain. T-Pain. T-Pain.
Auto-Tune war der heiße Scheiß 08. Und im Grunde ist es doch bei allem im Leben so. Einer macht was Cooles vor und alle machen es nach (wenn man es ganz genau nimmt, müssten die Props ja dann eher an Cher gehen).
Smo beweisst trotz einer großspurigen Presseinfo, die das verlauten lässt, keinen Humor. Oder wer findet an Zeilen wie „schau wie ich mit meiner Crew die Wodka-Energys kille/voller Sorge suchst du in meinem Auge die Pupille/aber ich observiere die Lage auch nach vier Promille“ was lustiges? Wenn das der Stand der Kunst sein soll, kann auch Heiner aus dem Musikverein Eltersdorf Dancehall-Lyrics zusammenpfuschen.
Ich kann mir das vielleicht in meiner Dorfdisko um die Ecke mit 5 Tequilla intus vorstellen, aber doch nicht ernsthaft bei vollem Bewusstsein geben. Und werft mir jetzt ruhig vor, dass ich keine Ahnung oder Partymäßig einen Stock im Arsch hätte, aber das hier ist billiger Schranz. So was läuft auch in Oberkaka bei der Kirmes am Autoscooter.
Andy Hildebrand, ich hasse dich! (S-Zilla)


 

Petit Résumé

„Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes. Es muss dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist.“ (Winston Churchill)
...So haben wir auch wieder 2008 alles Erforderliche getan, um den Menschen die karibische Musik und Kultur näher zu bringen.
Das Jahr neigt sich seinem Ende zu, Weihnachten ist überstanden und langsam stimmen wir uns auf ein neues Reggae Jahr ein.
Rückblickend gab es viele Highlights, deren aller Erwähnung wohl doch den Rahmen sprengen würde.
Angefangen hat es mit unserem ersten eigenen Regular-Dance im Karma in Winnenden.
„Boom Bang Connect“ war eine absolute Abriss-Garantie, die wir gerne mit der Remsvalley Alliance feucht fröhlich zelebrierten!
Doch leider wurde der schöne Club nicht nur geschlossen, sondern eben gleich komplett zum Abriss freigegeben um Platz für mehr Industrie in der Stadt zu schaffen, was unserer Motivation aber keinen Dämpfer verpasste.
Im März wurde uns die Ehre zu Teil bei unserem ersten international besetzten Soundclash, der von Sentinel promoted wurde, die Arena zu betreten. An dieser Stelle Grüße und Respekt an die Kontrahenten Top Gun, Derrick Sound und den mehr als verdienten Sieger General Palmer.
Wir konnten an dieser Stelle viel Erfahrung sammeln, die uns sicher ein ganzes Stück weiterbrachte.
Es folgten drei weitere Clashs, wobei einer davon unser erster im Ausland (Österreich) war.
Frei nach dem Motto „Learning by doing“.
Wegen der erfreulicherweise anhaltenden Anzahl von Bookings, wollten wir nun weiter wachsen.
Deshalb holten wir uns mit Simon einen neuen Selecta aus dem Remsvalley Umfeld mit ins Boot und später dann noch One-Man-Performer Selecta Chaos aus New York zur Internationalisierung des Reggae Bash Empire.
Ein weiteres Highlight des Jahres, wie auch schon der beiden Jahre davor, war der Chiemsee Reggae Summer, den wir mit unserer knallharten Pressearbeit und Recherchen unsicher machten.
Wie schon an andere Stelle erwähnt, war das „RemmiDemmi-Deluxe“.
Da wir ja bekanntermaßen Soundclash-Fanatiker sind, gab es dieses Jahr natürlich einige Pflichttermine zur Weiterbildung für uns.
Zu erwähne wäre unser Trip alongside Jackpot, Crucial Sound und Guns a Num als Clash-Hooligans nach Mailand zum Gigantentreffen Sentinel vs One Love Hi Pawa.
Diese Reise war es nicht nur wegen dem interessanten Clash mehr als Wert! (Wer kann schon sagen er hat einen 1€-Burger für 50cent gegessen?)…so far
2009 soll es also weiter gehen!
Unser persönlicher Start in das Jahr wird dann der 10. Januar sein, an dem wir unser dreijähriges Bestehen im Zollamt, Stuttgart mit der ganze RB Fam und einigen Freunden feiern werden.
Danke für euren Unterstützung und den Support!!!
Stay tuned...(Philipp)

PS: Checkt unseren kleinen Promo-Mix Musical Bridge


 

Endlich Single

Review:
Lang ist’s her, dass ich mir einen deutschsprachigen Longplayer komplett durchgehört habe (bewusst seit Torch’s „Blauer Samt“-Album nicht mehr).
Das Münchner Urgestein Uwe Kaa aus Reihen des Roots Rockers Sound hat es aber geschafft und mich für ein ganzes Album begeistern können.
„Endlich Single“ umfasst 14 Tunes, die allesamt ihren eigenen Charme haben und auf unterschiedliche Weise unterhalten.
Sei es z.B. die Story von „Freundin“, der Witz bei „Besser geht“s kaum“ oder der Rocksteady-Flow von „Tut gut“, der zum Skankin’ einlädt.
Die größtenteils eigens für das Album produzierten Riddims und Uwe’s Entertainertalent geben dem Album ein eigenen, durchweg interessanten Stil, zwischen anspruchsvollen Studenten-Lyrics ala Blumentopf bis hin zu typisch reggae-verwurzelten Themen.
Insofern empfiehlt sich auf jeden Fall ein Probehören um sich selbst von der durchgängigen Präsenz der einzelnen Lieder zu überzeugen. Einfach das Promo-Pack HIER downloaden mit Mega-Mix und exklusiver Single. (fab)


 

Streben nach Glück

Review:
Es ist offiziell. Diesen Sommer erscheint nun endlich das langerwartete Album, des Berliner Reggae- & Dancehall-Artists KIMOE, über Skycap Rec./Rough Trade. Drei Jahre hat er seine, ihm zugeneigte Hörerschaft, auf ein Folgewerk seiner Debüt-EP warten lassen und machte in erster Linie durch Live-Gigs, Support-Shows für Sean Paul, Culcha Candela oder Turbulence und Remix-Produktionen, an der Seite seines Produzenten-Kollegen Greg Danielz, auf sich aufmerksam. Nun meldet er sich am 08.08.08 mit seinem 18-Track starken Longplayer „Streben nach Glück“, zurück. Der Teaser-Song „Highlights“ ist bereits als Vinyl- & Download-Single erhältlich und läuft im Tagesprogramm einiger Radiostationen. Das lange warten scheint sich wohl gelohnt zu haben, denn nach eigener Aussage des Protagonisten, stecken in jedem einzelnen Song „viel Herzblut, Schweiß und Freudentränen“. Und auch die Gästeliste klingt sehr viel versprechend. Neben Künstlern wie Mal Élevé (Irie Révoltés) & El Condorsito, YahMeek (ehem. Söhne Mannheims), Miss Flint & Dra-Q und dem Schweizer Artist Dodo, haben auch Künstler wie Mr.Reedoo, Johnny Strange & Chino von Culcha Candela, den Weg zu KIMOE ins Studio gefunden. An den Reglern saßen neben „Haus- und Hofproduzent“ Greg Danielz, KIMOEs alter Freund und Brandstifter-Kollege Ganjaman, sowie Krutsch und die Österreicher Sam Gilly (House of Riddim) und Irievibrations. Auch das Booklett wird es im wahrsten Sinne, des Wortes, in sich haben, denn neben der Spezialoptik des Frontcovers, wird es sämtliche Texte und viele Fotos von dem Berliner Topfotografen KIKE beinhalten.


 

Enter the Garrison / Zion

Review:
„Elmar is not your unkown father!“ weiß Busy Signal zu berichten. Und trotzdem kümmert sich der Sound um den erwähnten Herrn fast schon mit väterlicher (bzw mütterlicher) Fürsorge um die Massive.
Damit die >>Sprösslinge>> auf dem neusten Stand sind bevor sie einen Sentinel-Dance besuchen, gibt es gleich zwei neue Mix-CDs.
Auf „Enter the garrison“ wird alles gedroppt, was in den letzten Monaten die Dancehalls zum brennen gebracht hat. Riddims ala Drum Lane, Gear Box oder Warning gespickt mit allerlei Dubplates von Junior Gong bis Bugle.
„Enter zion“ heißt der neue Conscious-Mix, der gleich 2 CDs umfasst. Gefeatured sind Riddims wie Secrets und Paradise. Dub Plates hört man hier zwar etwas seltener, aber Queen Ifrica, Pressure, Alaine u.a. stehen ihren Hardcore-Kollegen an Qualität nichts nach.
Beide empfehlenswerte CDs für gute Abwechslung im Sommer. Senti SHOP!


 

Meine Sachen

Review:
Ende Mai erscheint auf dem Kölner Indie Label Nuromusic das Debüt-Album von Don Bonn mit dem Titel „Meine Sachen“.
Größtenteils handelt es sich bei den vierzehn Albumtracks um soliden,
handgemachten Roots-Reggae. Die soulige Stimme des gebürtigen Bonners
transportiert eingängige Melodien, die sich in tief jamaikanisch anmutende
Produktionen problemlos einbetten. Dabei bleibt diese Konstellation stets eingängig, in sich schlüssig und wirkt nie lächerlich – Eigenschaften von denen viele andere deutsche Veröffentlichungen nur träumen können.
Dons Texte sind auffallend schnörkellos ehrlich. Ganz nach jamaikanischem Vorbild stellt er seine Aussage und nicht den poetischen Wert in den Mittelpunkt. Die Inhalte der Songs scheinen, wie auch in jamaikanischen Produktionen, meist vom „ganz normalen Leben“ inspiriert. Thematisch verarbeitet Don Bonn ernste Themen wie Krieg, Klimawandel oder Tod durch Alkohol am Steuer. Feinfühlig und ohne den erhobenen Zeigefinger aber mit einer Ernsthaftigkeit, die zum Nachdenken anregt.
Wie der Albumtitel „Meine Sachen“ andeutet, übernahm Don Bonn während der Produktionsphase beinahe allein das Ruder und tritt nicht nur als Sänger, sondern auch als Produzent der meisten Titel auf. Auch der Großteil der Instrumente wurde von ihm selbst eingespielt. Auch zwei Features sind auf der Scheibe enthalten. „Kummer“ ist ein Feature mit Rootdown Allstar Maxim, der mit seinem zuletzt erschienenen Solo-Album für Furore sorgte. Für den deutsch-englischen Song „Music International“ konnte London's Roots Vocal No 1 Earl 16 gewonnen werden. Zwei Produktionen stammen aus der Feder von Guido Craveiro, der auch schon mit Produktionen für Moloko oder Bootsy Collins für Aufsehen sorgte; „Es ist so weit“ und „Willkommen im Club“. Letzteres gehört neben „Beweg deinen Arsch noch mal“ zu den beiden Dancehall-Tunes, die auf der Trackliste des Albums zu finden sind. Für „Willkommen im Club“ forderte Don im Internet ein Jahr lang seine Fangemeinde auf: „Schickt mir Eure beschissensten Anmachsprüche!“. Das Ergebnis: Ein echter Dancehall-Kracher mit hohen Club-Qualitäten - Augenzwinkern inklusive.Den finalen Soundschliff (Mastering) übernimmt Sascha „Busy“ Bühren, der auch schon den Produktionen von Seeed oder Gentleman den nötigen Druck verlieh.
Alles in allem eine tolle deutsche Produktion, die weder im Plattenregal von Reggae-Freaks fehlen sollte, noch in dem derer, die sich einfach nur den Sommer mit ein paar feinen Klängen versüßen wollen. (mic)

Mehr Infos gibt’s unter:
www.don-bonn.com oder www.myspace.com/donbonn

02.08. Street Life - Festival
Leverkusen
30.08. Jam City - Festival
Duisburg
13.09. Club-Gig
Topos / Leverkusen


 

Tollwood 08

Preview:
“Culture” ist seit jeher eng mit Reggae verbunden und so ist es nicht verwunderlich, dass auch beim 20. Jubiläum des Tollwood, einem Festival das wie kein anderes Kulturen miteinander vereint, wieder karibische Klänge über das Münchener Olympiagelände schallen.
Unter anderem präsentieren Martin Zobel (15.07.08, Andechser Zelt), Santeria & The Porn Horns (16.07.08, SZelt), A la Ska (16.07.08, SZelt), Hans Söllner (18.07.08, Saturn Musik Arena) und Yotho (19.07.08, Andechser Zelt) Reggae, Ska und Rocksteady vom Feinsten.
Für alle Reggae-Fans findet der Höhepunkt des Tollwoods bereits am kommenden Samstag, den 28.06. statt. Dann spielen sowohl Jahcoustix & Dubios Neighbourhood als auch Deutschlands Nummer 1-Artist Gentleman unterstützt von der Far East Band in der großen Saturn Musik Arena.
Für fleißige Reggae Bash-Leser verlosen wir an dieser Stelle mit freundlicher Unterstützung des Tollwood-Festivals 3 x 2 Freikarten für dieses Konzert.
Schickt uns bis Freitag, den 27.06. eine E-Mail an ursula@reggae-bash.de und beantwortet folgende Frage: Wie heißt Gentleman mit bürgerlichem Namen?
Wer seinem Wissen auf die Sprünge helfen muss oder einfach so mehr über das Tollwood wissen möchte, ist auf www.tollwood.de richtig aufgehoben.
Das Sommerfestival 2008 findet vom 26.06. bis 20.07. auf dem Münchener Olympiagelände statt. (ursl)


 

Serani - The Future

Review:
Seit einiger Zeit ist das Mixtape Serani - The Futre zum Download im Internet erhältlich. Serani gehört zu Daseca, dem dreiköpfigen Producerteam (àDA-David Anthony; SE-Serani; CA-Craig Andrew), die in den letzen beiden Jahren mit Riddims, wie dem Anger Management auffielen.
Jetzt ist Serani nicht nur Producer, sondern hält sich auch für einen Sänger.
Ich muß gestehen, er ist nicht der beste und nicht der talentierteste auf diesem Gebiet, aber dennoch flasht mich seine Musik enorm.
Seine Kopfstimme in Kombination mit der tiefen Stimme vom Daseca-Zögling Bugle, für den sie die Riddims für “What am I gonna do” und “Journey” gebaut haben, serviert einen der großen Dancehallhits für 2k8 “Doh”, mit einer Killerbassline zum Auf und Ab bouncen und ich persönlich bekomme eine Gänsehaut von dem Bass.
Doh ist neben 9 weiteren Tunes, von denen die meisten den Hörern von aktuellen Mixtapes bekannt sein dürften, auf “The Future” zu hören.
Die Tracks sind alle mit nicht wirklich erwähnenswerten Interludes verbunden und wirklich interessant macht es diesen speziellen Mix nicht. Wenn man aber aktuelle Tapes, wie das von Coppershot oder DJ Kenny nicht kennt, lohnt es sich kurz durch den Mix durchzuhören denn die Tunes sind eingängig und machen wie oben bereits erwähnt sehr viel Spaß beim Hören.
Movados “Dying”, für den Serani den Voicesample eingesungen hat, passt neben “Doh” gut in den Sommer.
Mit “Stinkin Rich” liefert Serani einen soliden R´n B Tune ab; “Study People” auf dem DrumLane-Riddim ist ein dickes Dancehallbrett, das unbedingt in Kombination mit wem außer Bugle, der “Look in a we Eyes” auf dem Riddim gevoiced hat, gespielt werden muß. Produktionstechnisch sind die Tunes auf einen sehr hohen Standard und es klingt alles sehr satt und druckvoll vom Sound.
Wer Serani nicht kennt, sollte mal unbedingt hier reinhören um zu wissen wer Daseca und Serani sind.
Wer eifrig die Trends in der Dancehall verfolgt kann sich auf die Zukunft freuen und auf weitere Riddims und Songs aus dem Hause Daseca und kann den Mix “The Future” sein lassen. (raoul)


 

Rototom Sunsplash Reggae Festival

Gideon Boot

Review:
Richie Spice, aufgewachsen im jamaikanischen St. Andrew, einem Vorort von Kingston, veröffentlichte kürzlich mit „Gideon Boot“ sein viertes Studioalbum. Produziert sind Großteile der Kiste von Bobby „Digital“ Dixon. Arg viel mehr braucht man zur Qualität der Produktion eigentlich nicht sagen. Die Platte überzeugt auf ganzer Linie mit cultural roots-Reggae vom Besten.
Mit einem Mic bewaffnet zieht Mr. Richell Bonner, wie Spice mit bürgerlichem Namen heisst, mit One-Drop-Riddims und puristischen Lyrics in den Kampf. Gegen die negativen Inhalte, die in großen Teilen die zeitgenössische jamaikanische Musik dominieren - und plädiert für mehr Conciousness.
Der Titeltune der Platte ist über den zeitlosen Johnny too Bad-Riddim (der durch den Film „The Harder they Come“ bekannt wurde) aus den 70ern aufgenommen. In „Gideon Boot“ donnert Spice auch straight und direct seine Message durch die Boxenmembrane:
„I need a Gideon boot and a khaki suit to stand out inna Babylon and defend di truth//I got a strong reggae beat with a mic in my hand fe lead out de youth dem outta destruction and let de people know right from wrong“
Das Album verbaut textlich, ähnlich wie die Vorgängeralben, Messages die die jamaikanische Jugend betreffen. Ansonsten finden sich unterschiedliche Themen wie Unity („Living in Love“) oder staying focused („Make up your Mind“). Der Opener der 15 Tunes starken Scheibe ist „Babylon Falling“. Ganz cool sind die hier eingebauten Drums der traditionellen Nyabinghi-Rastas. Ein Reinhörtipp ist auch der Tune „World is a Cycle“. Recorded über den bekannten Guardian Angel-Riddim mahnt Spice hier an, Handlungen im Leben mit Bedacht auszuführen – „because what you do can fall right back on you and your kids.“
Also seid nett zu anderen und schont eure Umwelt! Always remember: World is a cycle! Oder um es mit den Worten von Mr. Spice ausklingen zu lassen:
„I always have a wide meditation of having my music go out there to the world [...]. But it is very hard singing of righteousness in the world. When you sing of good you will find that evil rise up and try to dominate good. But I will continue the fight, go out there and have people hear what I am saying.“
Schön, dass es Menschen mit einer solchen Einstellung gibt. Und wenn sie diese noch in einen so guten Sound verpacken – umso besser! In diesem Sinne ein krachendes "Nananananana-Yeh!" (mic)


 

Du kannst nicht tanzen...

Review:
...also übst Du´s besser. Denn wer sich nicht bewegt, spürt die Fesseln nicht.
B Seiten Sound ist eine zehnköpfige Band aus Wien, die sich als eingeschworenes Ensemble versteht. Auf ihrer aktuellen Scheibe (VÖ 25. April) „Du kannst nicht tanzen“ präsentieren sie ein umfangreiches Repertoire aus Jazz,- Reggae- und Rap-Einflüssen. Wienerlied trifft auf Roots und der Wilde Westen auf reduzierten Dub. Patois-Lyrics und Muttersprache kommen gleichermaßen zum Zug – begleitet von einem dicken Soundteppich der sich unter den Füßen echt gut anfühlt. Wenn die Kombo sowohl in Österreich wie auch in Deutschland ihren Ruf als erstklassige Live-Band gefestigt hat, so überzeugen sie mit ihrem aktuellen Album genauso als Studioartists.
Mehr Infos gibt´s unter:
www.myspace.com/bseitensound


 

Totally outta Control

Review:
Das sympathische Dancehallduo Mono & Nikitaman veröffentlichte unlängst mit „Ausser Kontrolle“ sein drittes Album auf Rootdown Records. Mit dieser Production bewegen sich die Beiden definitiv auf der Überholspur der deutschen Reggae-Autobahn, denn der Silberling ist ein voll und ganz gelungener akustischer Genuss. Mit an Bord sind sowohl Nosliw als auch Russkaja – eine österreichisch-russische Balkan-Ska-Kombo. Produziert wurde die Platte unter anderem von Rootdowns Teka sowie House of Riddim und Bassrunner Productions. Darüber hinaus ist Sentinels Production-Newcomer und Rollin-Tone-Selector Meska mit von der Partie.

Mehr Infos gibt es unter:
* www.mono-nikitaman.de
* www.myspace.com/mononikitaman
* www.rootdown-records.com

Den Clip zum Tune „Schlag Alarm“ gibt’s bei YouTube auf die Mütze:
www.youtube.com/watch?v=gnQyRbOxuEw

Die "Ausser Kontrolle Live" Tournee hat bereits begonnen und führt Mono & Nikitaman unterstützt von ihrer Royal Flash Band in die folgenden Städte:
15. Mai 2008 - Zürich (CH), Tonimolkerei
16. Mai 2008 - Biel (CH), Doors72
17. Mai 2008 - Lahr, Universal DOG
21. Mai 2008 - Pfarrkirchen, Bogaloo
23. Mai 2008 - Linz (AT), Posthof
30. Mai 2008 - Bad Ischl (AT), Zamgrockt
31. Mai 2008 - Hirschegg (AT), Spring Jam
21. Juni 2008 - Liezen (AT), Altes Bierdepot


 

Cherry Pie

Review:
Die Herrschaft von Riddims aus den Lagern von Daseca, Stephen McGregor etc scheint momentan in den weltweiten Dancehalls, mit kleinen Ausnahmen wie Tarrus Riley- oder Pressure-Produktionen, unanfechtbar.
Da wirkt es gleich noch ein Stück mutiger, dass African Beat Records in Kooperation mit Andybee Music und Uwe Kaa in dieser Zeit dem Trend zum Trotz die drei 7"-starke (jeweils mit A- und B-Seite) Cherry Pie-Selection releasen.
Wirklich falsch machen sie dabei aber nichts, da die fünf Tunes auf das Remake durch die Bank weg sauber produziert und gut tanzbar sind (auch ohne Titty Wine/Hot Fuk-Action).
Das stärkste Brett kommt hier von Veteran Burro, der in gewohnter, gewaltiger Manier den Riddim zu rocken weiß (komplette Tracklist ).
Erhältlich sind alle Tunes beim African Beat Online-Shop. (fab)


 

King and Queen Delivery

Report:
Jamaika hat gewählt und die Entscheidung steht fest. Im Vergleich zum letzten Mal, wo es noch um rot oder grün ging und auch das Ergebnis nicht gleich so klar war, steht es diesmal außer Frage: Magnum King and Queen of the Dancehall sind Baby Tash und Singer Jah.
Nach einem 15-wöchigen Kampf um den Titel wurden die beiden jungen Künstler am Dienstag zu den Gewinnern der jamaikanischen Talentshow (reggae bash berichtete) gekrönt. Außerdem erhielt jeder von beiden 500 000J$ Preisgeld, sowie die Produktion ihrer ersten Single und eines Musikvideos.
„Jamaika auf der Suche nach dem neuen Superstar“ hatte auf der Insel mit großartigen jungen DeeJays und SingJays für außergewöhnliche Einschaltquoten gesorgt und in allen gesellschaftlichen Schichten großes Zuschauerinteresse geweckt, das bestätigte sogar Ministerin für Kultur Olivia Babsy Grange: "The competition is a good move and I am happy that there is a competition that truly represents our music and gives our young talent a chance to shine. (Der Wettstreit ist eine gute Sache und ich bin glücklich, dass es so einen Wettbewerb gibt, der wirklich unsere Musik repräsentiert und jungen Talenten eine Chance gibt, zu glänzen.) " (ursl)
-> Galerie


 

Ruff & Tuff

Review:
PowPow released dieses Jahr pünktlich vor dem Sommer zur Open Air-Festival Zeit einen gediegenen Rootsriddim, der als Nachfolger zu Blaze, First Sight, Overstand und Superior durchaus wieder einige Ohrwürmer mit “Längere Laufzeit-Garantie” hat. Ingo Rheinbay hat ein super Feeling für schone Riddims und Verwendung von Instrumenten und stellt das hier mal wieder unter Beweis. Zurzeit sind sieben Tracks erschienen und ich nehme an es werden noch mehr veröffentlicht. Vor allem muss ich gestehen: Ich würde mal gerne wieder den Herrn Tillmann Otto aka Gentleman auf einem PowPow-Riddim hören, da diese meist meiner persönlichen Ansicht nach seine stärkeren Tunes sind.
Den Titeltrack liefert Jah Mason, der in gewohnter Manier einen ordentlichen Tune abliefert ohne dass seine Stimme zu arg kratzt, was mich öfters an ihm stört. Anthony B hat einen schönen Loverstune an den Start gebracht und für jeden Fan des Rastamanns unverkennbar und solide. Elijah Prophet beschreibt die Story eines ominösen jungen Johnny. Malijah, den ich persönlich nicht kannte, singt einen sehr hoffnungsvollen Tune: Keep On Moving. Malijahs Stimme kommt sehr weich und klagend daher. Norrisman verurteilt in “Everywhere I go” die Missstände und das Leiden der Menschen, die ihm auf seinem Weg begegnen. Ray Darwin, kein Ray Charles, ist für mich ein neuer Name. Sein Tune “Testify” geht klar, hat einen Refrain der mir gut ins Ohr geht, obwohl die Strophen ein wenig untergehen. Einen den ich persönlich sehr schätze, durfte auch mal wieder einen Riddim voicen: Steve Machete mit seiner tollen Stimme, ein bisschen wie Bushman vom Sound (nur ein paar Oktaven höher) feuert “I Rise” ab, der neben Jah Mason meinen persönlichen Favoriten auf dem Riddim darstellt.
Insgesamt eine saubere Selection, bei der alle Tunes spielbar sind, so dass wir “Ruff&Tuff” bestimmt in hiesigen Dancehalls öfters genießen und dazu Schunkeln können. (Raoul)
-> MEGAMIX


 

Mission In Progress

Review:
Auf ihrem kürzlich neu erschienen Album „Mission in progress“ klingen Morgan Heritage ein wenig anders, als man das von älteren Veröffentlichungen gewohnt sein mag. So würzt die Fünfer-Kombo auf ihrem neuesten Silberling allerfeinsten Roots-Reggae mit Elementen aus Rhythm ´n Blues und Hip Hop – ein in diesem Falle durchaus gelungenes Rezept. Bemerkenswert ist hierbei die erstaunliche Qualität, in der die 14 von Morgan Heritage selbst produzierten Tunes, sowohl auch gesanglicher als auch auf instrumentaler Ebene, sind.
Textlich bewegen sich Morgan Heritage mit „Mission in Progress“ auf recht unterschiedlichen Ebenen. Zum Start macht der gelungene Eröffnungstune „Cross di border“ Lust auf mehr Sound. Im Folgenden verpackt die Band in „Politican“ Aufführungen über Missstände wie Korruption und Machtbesessenheit, während „Headline“ auf die wichtigen Topics des Lebens verweist. „Youth tody“ ist inhaltlich weniger originell – „dem youths so coooold“ kennt man zur Genüge. Äußerst angenehm, gerade zur momentanen Zeit des oft gewaltverherrlichenden Dancehall-Geklopfes, kommen dagegen wieder „The Fight“ und „12 Shotz“ daher, die auf eben diese sinnlose Gewalt verweisen und diese an den Pranger stellt. Natürlich darf, wie auf jeder guten Reggae-Scheibe, auch mit „Love you Right“ eine Hommage an die Prinzessinnen dieser Welt nicht fehlen. Ein klanglich besonderes Schmankerl, und daher auch der Reinhörtipp der Platte, ist „Brooklyn and Jamaica“.(mic)


 

Jazz Jamaican Style

Review:
Unlängst veröffentlichten The Senior Allstars ihr neues Album Come Around. Der Band von Reggae-Urgestein Dr. Ring-Ding gelingt mit ihrem 13 Tunes starken Soloalbum reiner Instrumentaltracks eine eigene, authentische Kreation jamaikanischer Musik.
Hierbei bedienen sich die Allstars der unterschiedlichsten Genres wie Reggae, Jazz oder Dub. In Titeln wie z.B. Bombay wird diese Melange noch mit fernöstlich anmutenden Elementen angereichert.
Come Around besticht durch einen sehr atmosphärischen und dichten Sound aus Gitarre, Orgel, Bläsersektionen, Keys und Drums. Das gesamte Klangbild betrachtet, stolpert man unweigerlich über den Vergleich mit alten Studio One Produktionen. Jedoch kombinieren die Senior Allstars diesen Sound gekonnt mit elektronischen Techniken und lassen den Sound damit gleichzeitig vintage und modern klingen.
Einziges Manko: So einfallsreich die Tracks, jeder für sich betrachtet, sind, ein wenig eintönig wirken sie im Gesamtkontext der Platte. Der Grund mag in einem ähnlichen dramaturgischen Aufbau der Titel liegen, die einem geübten Ohr auffallen.
Alles in allem ist die Scheibe jedoch ein technisch sauber produziertes Studioalbum, das coolen und teilweise funkigen Sound durch die Boxenmembrane treibt und in einer gut sortierten Reggae-Sammlung nicht fehlen sollte. (mic)


 

iLove

Review:
Rootdowns TEKA arbeitete zuletzt mit Nosliw an dessen "Mehr Davon"-Album. Daneben remixte er jüngst Tracks für Joy Denalane und arbeitet aktuell mit Maxim an dessen Album Nummer zwei.
Mit seinem aktuellen Werk, dem iLove-Riddim, schüttelt TEKA einen neun Versionen starken, extrem bouncenden Riddim der Sorte "feinster, moderner Rootsreggae mit leichtem HipHop-Einschlag" aus dem Ärmel. Gevoict und interpretiert ist dieser von verschiedenen Hochkarätern und Top-Newcomern des internationalen Reggae.
So legt Europas Topnewcomer Ziggi mit „Need to tell you this“ eines der großen Highlights der Selection vor.
Weitere Tunes kommen von den jamaikanischen Größen Anthony B, Luciano,
Natty King, Ginjah und Jah Mason, dem Südamerikaner Natural Black, sowie
der schwedischen Big Tune-Maschine Million Stylez.
Mit der Version "Komm zu uns" beinhaltet die Selection auch einen
deutschsprachigen Song, den Nosliw, Mono & Nikitaman, Maxim und Nattyflo
gemeinsam als Rootdown Allstars aufgenommen haben.
Erhältlich ist die Selection sowohl auf 7’’ als auch digital – beispielsweise über den Soundquake mp3-Shop. (mic)


 

EME'08 Winner

1. DJ of the Year (Male) (For a solo vocal performance) - Beenie Man
2. DJ/Singjay of the Year (Female) (For a solo vocal performance) - Queen Ifrica
3. Vocalist of the Year (Male) - Tarrus Riley
4. Vocalist of the Year (Female) - Etana
5. Producer of the Year (Dancehall) - Mario 'Mario C' Campbell for 357 Records
6. Producer of the Year (Reggae) - Robert Livingston for Big Yard Music
7. Best New Artiste (Male) - Munga
8. Best New Artist (Female) - Barbee
9. Duo/Group of the Year - RDX
10. BIGGEST COMEBACK ARTIST OF THE YEAR - Anthony B
11. Song of the Year (Dancehall) - Back It Up – Beenie Man
12. Song of the Year (Reggae) - She's Royal – Tarrus Riley
13. Top International Artiste of the Year - Junior Reid
14. Album of the Year - "Too Bad" - Buju Banton
15. Recording Artiste of the Year - Mavado
16. Cultural Artiste of the Year - Lutan Fyah
17. Breakthrough Artiste of the Year - Brick & Lace
18. Songwriter/Lyricist of the Year (Reggae/Dancehall) - Busy Signal
19. Singjay of the Year - Mavado
20. Best Collaboration of the Year (Dancehall) - "Give It Up To Me" - Beenie Man/Barbee
21. Best Collaboration of the Year (Reggae) - "Always On My Mind" - Da'Ville/Sean Paul
22. Rhythm of the Year (Reggae) - Guardian Angel - produced by Arif Cooper for Fresh Ear Music
23. Rhythm of the Year (Dancehall) - Raging Bull - produced by Donovan Bennett for Don Corleon Music
24. Most Uplifting Lyrics - Conscience written by Artiste Cham
25. Honour Awards
Reggae Role Model of the Year - Beres Hammond
Dance Hall Role Model of the Year - Shaggy
Best Original Dance Move of the Year - Tek Weh Yuhself By Black Blingas
Video of the Year (Reggae/Dancehall) - (Stab Vampire/Church Heathen)
Show of the Year (Local) - Reggae Sumfest 2007 - Summerfest Production (Promoters)
Show of the Year (International) - Millenium Countdown 7, Nassau, Bahamas - Downsound Records (Promoters)
International Friends of Reggae Awards (Two Int'l. superstars will each receive these awards for their continued support of reggae) - Alecia Keys & Akon (ursl)
Quelle: www.yardflex.com

Kein Witz

Report:
Dass Schule und Bildung wichtige Grundlagen für das spätere Leben sind, ist längst bekannt, doch muss es den Schülern immer wieder bewusst gemacht werden. In Jamaika übernehmen diese Aufgabe des mit dem mahnenden Zeigefinger Wedelns in Zukunft bekannte Musik-Stars.
„Educaton is no joke“ heißt die Tour durch diverse Schulen, die im Februar stattfindet. Unterstützt von VP Records kehren unter anderem Busy Signal, Sean Paul und Assassin in ihre früheren High Schools zurück, um dort vor den Jugendlichen zu sprechen und den Schülern mit den größten Leistungsverbesserungen Preise zu überreichen. Auch CeCile, Macka Diamond und Voicemail sind mit von der Partie, wenn es darum geht, zu motivieren und Wichtigkeit von Wissen und Bildung hervorzuheben.
Da viele Entertainer in Jamaika eine Vorbildfunktion gegenüber den Jugendlichen erfüllen, ist es für die Veranstalter der „Eduaction is no joke“-Tour besonders wichtig, dass genau sie in den Schulen ihre Reden halten. Dennoch ist der Faktor Unterhaltung in diesem Fall nicht der Ausschlaggebende. "What sets this tour apart from all the others is that it's not about entertainment but a message. The artistes will get an opportunity to directly influence some of his/her young fans in a positive way. (Was diese Tour von allen anderen unterscheidet, ist die Tatsache, dass es nicht um Entertainment, sonder eine Botschaft geht. Die Künstler bekommen die Chance, einige ihrer jungen Fans direkt auf positive Art und Weise zu beeinflussen." so Yolan Zanders, Marketing Manager von VP Records Jamaica. (ursl)


 

Turf

Review:
Schallt „Territory“ aus den Boxen, schlagen in jeder Dancehall weltweit vor allem bei Soundboys die Herzen höher. Aber auch bei denen, deren Horizont über Buy Out und Clappas hinausgeht.
Hopeton Lindo’s Anthem ist heute noch bei jedem Dance, jedem Clash ein riesiger Forward sicher, egal wie oft die 7“ nachgepresst wurde. Als Dub Plate zählt es weiterhin zu den Most Wanted-Tunes.
Wie sein früherer Weggefährte bei Black Star Intl. Soundsystem Brigadier Jerry, der mittlerweile in New York ansässig ist, hat es Hopeton Lindo in die USA, genauer Florida, verschlagen. Dort arbeitet er nicht nur als schaffender Künstler und Produzent (u.a. für Everton Blender), sondern betätigt sich mit Peter Gayle, ebenso Artist, als Label-Betreiber von Irie Pen Records.
Mit seinem neuen Album „Turf“ markiert er nun seine lange erwartete Rückkehr auf die Bühne.
Das selbstproduzierte Werk ist allen voran eine Hommage an die Liebe und die Frauen.
Neben dem Titeltrack „Turf“, der sich mit der immerweiter steigenden Gewaltbereitschaft beschäftigt, behandeln noch drei weitere Songs, allesamt Combinations (mit Anthony B, Lady Saw und Gregory Isaacs), sozialkritische Themen.
In allen weiteren 15 Songs besingt Hopeton Lindo mit seiner weichen Stimme alles rund um das Thema Mann und Frau. Von seiner „Living Fantasy“ bis zur Aufforderung „Make time for love“.
Das Thema scheint ihm auf den Leib geschneidert, denn kein anderer Artist könnte sich wohl besser entschuldigen als Mr. Lindo, wenn er „I apologize“ über ein sanftes Instrumental säuselt.
Heraus sticht auch die Combination „Stand up for love“ mit Label-Partner Peter Gayle, dessen Gesangstalent nicht unter dem großen Schatten seines Kollegen verschwindet.
Das gesamte Album verbindet, neben dem Hauptthema, der zeitlose Conscious-Produktionsstil von Irie Pen Records, welcher nicht dem Trend hinterher rennend angenehm und eingängig in die Gehörgänge flowt.
„Turf“ ist allemal ein guter Beweis dafür, dass Hopeton Lindo mehr im Repertoire hat als mit einem Big Tune über Jahre hinweg Eroberer für zig Generationen von Soundsystems zu spielen. (fab)
Mehr Infos: www.myspace.com/hopetonlindo


 

Autopsy Files

Review:
Big Men-Combination! In Namen, Mario und Meska von Sentinel und Mr. „Gangsta 4 Life“ straight aus Cassava Piece Mavado, welcher das Privileg inne hat, einziger Akteur auf dem neuen Sentinel-Web-Mix zu sein.
Dass „Autopsy Files“ nur den Singjay featuret, kommt nicht von ungefähr. Die letzten Monate kam wohl kein Dance weltweit ohne ein „AAnnnyywwaayyy“ aus.
Deswegen wird der Mix trotz nur einem Artist im Rooster in 35 Minuten nie langweilig. Kennt man die Tunes schon, singt man sie textsicher mit, dank Ohrwurm-Qualitäten und Heavy Rotation. Dröhnen New Tunes aus den Boxen, lernt man diese zu feiern, wie die davor erwähnten, weil das Schema dasselbe bleibt. Geben die Original-Lyrics schon genug Vorlage zum Soundboy killen, geht’s bei den Dub Plates richtig rund. DOWNLOAD!


 

EME 2008

Report:
Zum vierten Mal jähren sich 2008 die Annual Excellence in Music and Entertainment Awards, kurz EMEs, in Jamaika. Von Richie B ins Leben gerufen, wird die Preisverleih zu Ehren jamaikanischer Musik zum ersten Mal nicht aus den Studios von Hot 102 FM, sondern live auf CVM ausgestrahlt und soll die beste Award-Show werden, die die Insel bisher gesehen hat – Grammy inna yardstyle.
In den 25 Kategorien nominiert und somit möglicherweise die Glücklichen, deren Leistung zwischen Oktober 200 und September 2007 am meisten Anerkennung verdient hat, sind im Folgenden u.a (ursl).…HIER


 

Neue Botschaften

Review:
40 Longplayer und immer noch nicht müde? Nein, denn es gibt schließlich noch so viele Botschaften, die Luciano zu verbreiten hat. Seinem Titel „Messenger“ alle Ehre machend steht sein neuestes Werk „Jah is my navigator“ bei VP in den Startlöchern. 15 zeitlose Stücke produziert von Dean Fraser zeigen den Reggae-Sänger ein weiteres Mal von seiner besten Seite und auch der Künstler selbst ist zufrieden mit seiner Arbeit, an die doch sehr hohe Ansprüche geknüpft sind. "Music is one of my greatest joys. My audience looks to me for inspiration, so as a true Roots singer I have to keep supplying people with positive and conscious music. (Musik ist eines der erfreulichsten Dinge. Mein Publikum erwartet von mir Inspiration. Als richtiger Roots-Sänger ist es meine Aufgabe, die Menschen mit positiver und bewusster Musik zu versorgen.)“ so Luciano.
Hört man sich „Jah is my navigator“ an, scheint dies allerdings zweifelsohne gelungen zu sein. Nicht zuletzt eine Combination mit Andrew Tosh, das anprangernde „Sweet Jamaica“ oder das prophetische „Wise up youth“ bestätigen das. Mehr zum Album gibt es unter www.vprecords.com (ursl)
Tracklist


 

Inner Exile

Review:
Möglicherweise wäre Lee Evertons Debut-Album „Inner Exile“ ein idealer Begleiter für laue Sommernächte geworden – doch hierzu liegt das Album Release mit Anfang Oktober wohl etwas zu weit in der kühleren Jahreszeit. Dafür erwärmt es jetzt den Winter, denn Mr. Everton hat einen warmen akustischen Mantel dabei, den er teilen möchte: „This Reggae has the warmth of a cup of tea and a taste you've never known before“, wie es in einem Promotiontext heisst. Dabei verspricht jener Text keineswegs zuviel, denn Lee verwöhnt mit einem zeitlosen Klang – warm und verträumt. Lee Everton verbindet dabei in erstaunlicher Perfektion Einflüsse aus Roots Reggae, Blues, Country und Soul – und nennt diesen anders klingenden Sound einfach „Slingstyle“. Mal erinnert er an Bob Marley, mal an Bob Dylan und mal an Van Morrison oder Jack Jackson. Wer bei dem vollbärtigen Mann jetzt an einen Einwohner aus karibischen Gefilden denkt, liegt nicht ganz richtig, denn Everton stammt aus Zürich (Schweiz).
Die Entstehungsgeschichte des Slingstyle-Sound und damit die Geschichte von Lee Everton selbst klingt nicht weniger interessant als seine Musik selbst: Mit 18 allerdings war der Züricher ein Jahr auf der Jamaican School of Music in Kingston, wo seine Liebe zum Reggae entstand. Im Anschluss war Everton als Tontechniker in den New Yorker Quad Studios beschäftigt, wo er mit Größen wie Alicia Keys und Kanye West zusammenarbeitete. Später setze er im eigenen Studio Produktionen für Phenomden und viele andere Künstler um. Everton verarbeitet in „Inner Exile“ all diese ihn prägenden Erfahrungen zu einem wunderschönen Album, das mit 15 Titeln leichtfüßig daherkommt und geradezu einlädt zum chillen, träumen und relaxen. (mic)


 

Jamaika sucht den Superstar

Report:
Bereits die Digicel Rising Stars haben es bewiesen: Castingshows funktionieren nicht nur hierzulande, sondern auch in der Karibik. Seit vergangenem Samstag strahlt der jamaikanische Fernsehsehnder TVJ ‚Magnum Kings & Queens of Dancehall’ aus.
Die Show zeigt einmal wöchentlich den Kampf von angehenden Sing- und DeeJays, die hoffen, mit ihrem Talent bei der letzten Sendung am 12. April den Titel des Kings oder der Queen der Dancehall mit nach Hause nehmen zu können.
Die offenen Castings in Savanna-la-Mar, Mandeville, Ocho Rios, Portmore und Kingston bieten jedem ambitionierten Jamaikaner die Möglichkeit seine Fähigkeiten als DJ zu präsentieren und werden durch die ersten fünf Folgen der Serie dokumentiert. Im Anschluss müssen sich die Besten Runde für Runde im klassischen Superstar-Stil vor einer Jury beweisen. Die geben allerdings wie auch in anderen vergleichbaren Fernseh-Events nur ihren Senf dazu, letztendliche Entscheidungskraft liegt vollständig beim Volk, das bis zur nächsten Show Zeit hat, per Telefonvoting den Top Prince und Princess der Woche zu wählen. So soll dann nach gut drei Monaten sowohl ein neuer männlicher als auch ein weiblicher Dancehall-Superstar für Jamaika gefunden werden.
"This show is important because it will unearth and showcase indigenous new talent. Magnum Kings and Queens of Dancehall is a dancehall extravaganza that presents a good opportunity to anyone, male or female, who think they can deejay or sinjay to 'buss out' onto the music scene. (Diese Show ist wichtig, da sie den Weg für großartige Talente bereiten kann. Sie ist ein riesiges Dancehall-Event, das sowohl Männern als auch Frauen, einfach jedem, der sich für talentiert hält, die Chance bietet endlich den Durchbruch zu schaffen.)" verkündete Mark Kenny, der Produzent der Sendung stolz vor der ersten Ausstrahlung.
Doch nicht nur stimmliches und lyrisches Talent sind vor der Kamera gefragt, das machte Veranstalterin Natalie Parboosingh bereits im Vorhinein sehr deutlich: "We want to showcase all aspects of dancehall, we want to show that it is not only about music and being on stage but it's also a movement and a lifestyle that uses fashion, comedy and dance to set itself apart from other forms of musical expression. (Wir möchten alle Aspekte von Dancehall präsentieren und zeigen, dass es nicht nur um Musik geht und darum, auf der Bühne zu stehen, sondern dass das ganze eine Bewegung, ein Lebensstil ist, der sich auch durch die Mode, den Unterhaltungsfaktor und das Tanzen ausdrückt.)" (ursl)


 

Book of Life

Review:
Anfang November veröffentlichte Cliffroy Taylor sein nach „Lava Ground“ zweites Album „Book of Life“. Dabei verspricht der Albumtitel des Artists, der unter seinem Künstlernamen „I Wayne“ wohl besser geläufig sein dürfte, keineswegs zuviel. Die Roots-Platte ist reich an 16 lebensbejahenden und positiven Tracks die „only good vibrations“ versprüht. Dabei chantet I Wayne mit einer wunderschönen Angel-Voice, die ihn verletzlich und energetisch zugleich wirken lässt. Er thematisiert die Einfachheit des Lebens ("Life Is Easy"), Unterdrückung ("Free The People"), den Druck der materiellen Ebene des Lebens ("Money Dem A Run Down") sowie natürlich die Liebe („Need Her In My Arms“). Dabei bleibt er ein stetiger Mittler zwischen Bibelfestigkeit, tiefgründiger Esoterik und Spiritualität. Die Kombination aus den Riddims, seiner Stimme und den dargebotenen Inhalten macht das „Buch des Lebens“ zu einem musikalisch wie inhaltlich äußerst wertvollen Werk. Besonders gut tut I Wayne derzeit, da die Dancehalls dieser Tage mit teils sehr gewaltverherrlichenden Lyrics der Mungas und Mavados dieser Welt gefüllt sind. Zwar wirkt I Wayne hier wie ein Tropfen auf den heißen Stein, aber der aufsteigende Wasserdampf ist dafür umso wohltuender. (mic)
Tipp: Wer mehr über I Wayne wissen möchte, dem sei die aktuelle Ausgabe der Riddim ans Herz gelegt, die ein I Wayne-Feature beeinhaltet.
Reinhörtipps: Free The People, Smart Attack, Life Is Easy, Need Her In My Arms, Good Enough.


 

Tickets für die Welt

Report:
Seit letzten Dienstag, den 18.12. ist www.islandstubs.com online und mit der Website endlich ein Internet-Ticketservice für Events in der gesamten Karibik im Netz.
Mit einer einfachen Bedieneroberfläche und unterschiedlichen Zahlungsmöglichkeiten wie PayPal oder Kreditkarte bietet Islandstubs.com eine verlässliche Quelle, um einfach an Karten für Sting oder das Soundfest in Montego Bay zu kommen.
Die Internetseite erspart einem nicht nur die Suche nach dem nächsten Händler vor Ort oder stundenlanges Beine-in-den-Bauch-Stehen am Gate, sondern beinhaltet auch alle nötigen Informationen zum Event wie Veranstaltungsort und Konzertbeginn.
Erworben werden können sowohl so genannte „Will call“-Tickets, mit denen Fans ihre bereits bezahltes Ticket am Einlass abholen können als auch “Print at home“-Karten mit Barcode, die wie der Name schon sagt vorher zuhause ausgedruckt werden, um dann am Gate nur noch gescannt zu werden.
Bereits in der ersten Woche wurden via islandstubs.com Tickets im Wert von 10 000US$ für das Air Jamaica Jazz & Blues Festival verkauft, doch das soll nur der Anfang gewesen sein: zukünftig möchte die Internetseite Karten für alle bekannten karibischen Events online zum Verkauf anbieten. Hoffentlich das letzte Mal, dass man sich gefragt hat, wo eigentlich dieser blöde Tiger Mart ist… (ursl)


 

Nice again

Review:
Unlängst veröffentlichte ein uns allen wohlbekannter deutscher Artist sein neues Album „Nice Again“. Die Rede ist von Dr. Ring Ding, dem deutschen Ska- und Dancehallschwergewicht aus Münster. Nachdem der Doktor mit seiner seit über zehn Jahren bestehenden Band „Senior Allstars“ lange Zeit durch Europa tourte und die dortigen Dancehalls unsicher machte, erscheinen mit „Nice Again“ die Werke, die nach seiner Senior Allstars Zeit entstanden. Dabei sind auf der Scheibe weniger der gewohnten Ska-Tunes vertreten - dafür mehr Dancehall. Ring Ding toasted in Deutsch, Englisch, Patois und in Teilen auch in Französisch. Am bekanntesten dürfte der Tune „Doctor ́s Darling“ sein, der auch Namenspatron für den gleichnamigen Riddim ist. Produziert von Seed und Pionear, kam der Riddim-Headliner damals von Tanya Stephens mit „It´s a Pitty“. Auch „Millionaire“ auf den Matador-Riddim dürfte den meisten Dancehallgängern geläufig sein. Der schon etwas ältere aber nach wie vor fette Riddim wurde unter anderen schon von Mono, Nikitaman, Scarra Mucci oder Thai Stylee gevoict. Auch in die Tunes „Friendly Fiyah“, „Call di Doctor“, „Good Times“ und „Bombs over Baghdad“ (auf den Pharao-Riddim) lohnt es sich definitiv reinzuhören. Damit ist die mit 19 Tracks beladene Scheibe eine wirklich gelungene und runde Dancehallproduktion, die auch einige coole deutschsprachige Tunes mit im Gepäck hat. Einzig und allein den letzten Track, ein Remix des Tunes „Ruff like a Rock“ hätte man sich wirklich sparen können. Das ebenfalls auf der Scheibe enthaltene Original (Track Vier) kommt richtig fett und mit Druck dahinter daher und ist einer der besten Tunes der Veröffentlichung. Das Remix dagegen ist ein eher ärmliches Geklopfe, welches das Original etwas verunstaltet und dem Album ein wenig schönes Ende gibt. (mic) Das dicke Original gibt es hier:
Dr. Ring Ding – Ruff like a Rock
http://de.youtube.com/watch?v=7tB724BBjBg.
By the way: Ein sehr ähnlicher Tune wie „Ruff like a Rock“ kam damals von Mad Cobra. Die sehr coole Version von „Press Trigger“ (Cobrastyle) wurde hier gebacked von der Band „Teddy Bears“ aus Stockholm. Reinschauen lohnt sich:
http://de.youtube.com/watch?v=9vPOyI89Brc.
Wer Dr. Ring Ding die nächsten Tage LIVE sehen möchte:
21.12. – Tübingen, Sudhaus [with Soulfood Intl.]
22.12. – St. Gallen (CH), Grabenhalle [with Soulfood Intl.]
23.12. – Münster, Skater’s Palace [with Soulfood Intl.]
29.12. – Ulm, Club Action



 

Strictly the Best

Review:
Vor einer knappen Woche erschienen mit „Strictly the Best Vol. 37“ und Strictly the Best Vol. 38“ zwei neue Scheiben der mittlerweile weltweit am längsten existierenden Reggae-Compilation. Mit „Strictly the Best Vol. 37“ schickt VP Records eine mit 15 Tracks befüllte Packung Dancehall ins Rennen, in der unter anderem Collie Budz, Mavado, Munga, Beenie Man, Assassin u.v.m. enthalten sind.
Die Vol. 38-Platte dagegen kommt als Lovers Rock- und Roots-Compilation daher und beglückt den Hörer mit Tarrus Riley, Morgan Heritage, Beres Hammons, Alaine, Bitty McLean und weiteren Artists.
Für beide Silberlinge gilt: Es finden sich fast ausschließlich sehr gute Tunes darauf. Damit lohnen sich alle beide für diejenigen zur Anschaffung, die nicht ohnehin schon die Alben der diversen Artists besitzen. Oder aber als schöner Teaser, um diverse Menschen damit auf den Reggae- respektive Dancehall-Geschmack zu bringen, denn Sie vermitteln jeweils einen weitgehend runden Eindruck der aktuellen Strömungen des jeweiligen Genres.
Für ein genaues Tracklisting check: www.vprecords.com . (mic)


 

Sami Starr

Introducing:
Die karibische Version einer Mischung aus Kanye West, Alicia Keys und John Legend – so soll sie klingen, die Musik von Sammi Starr und widersprechen kann man dieser viel versprechenden Beschreibung fast nicht.
Von den Bahamas, die bisher ja nicht unbedingt für ihre Reggae-Musiker bekannt waren, kommt das junge Multitalent: ein Sänger, Tänzer und Produzent. Seine ganz eigene Art Drums, Old School Synthie Sounds mit klassischen Streichern und Klavier zu verbinden, klingt frisch und entwickelt mit authentischen aber auch zeitlosen Lyrics eine interessante Kombination aus Reggae und Soul.
Geboren und aufgewachsen auf den Bahamas kam der Newcomer mit Musik in Berührung, als er die Band seines Vaters auf Tour begleitete. Noch Schüler wurde er bereits als „Lil Michael“ bekannt für seine großartigen Tanzmoves, mit denen er sogar Erwachsene in Wettbewerben schlug. Seit letzter Sieg, den er kürzlich bei einer großen Talentshow einheimsen konnte, hat ihm nun Tür und Tor geöffnet, um mit vielen kreativen Produzenten und anderen Künstlern zu arbeiten. So sollte sein Debut-Album nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.
Eine kleine Kostprobe bietet Starrboys aktuelle Single „Good to know you“ (mp3).
Mehr zu Sammi Starr gibt es hier (www.myspace.com/starrboyinc). (ursl)
Listen: Sami Starr - Good to know u


 

Xpress

Report:
Die Dancehall- und Reggae-Szene macht sich stark gegen AIDS und für die Unterstützung von Infizierten, dies ist spätestens seit “Nigeria Alive” bekannt (siehe HIER). In der neuen Fernsehserie „Xpress“ sorgen ein weiteres Mal Ce’cile ebenso wie die Sängerin Tanya Stephens und der Musikvideo-Regisseur Ras Kassa für Aufklärung über HIV.
Im Rahmen der weltweiten Präventionskampagne „Staying Alive“ von UNICEF und MTV ist Xpress eine Produktion von MTV Brasil, MTV Latin America sowie dem karibischen Musiksender Tempo und wird auf englisch, spanisch und portugiesisch zum ersten Mal am Weltaidstag ausgestrahlt.
Ein einstündiges Special zeigt Ce’Cile, Tanya Stephens und Ras Kassa in einem offenen Gespräch über Sexualität, die Rollenverteilung von Männern und Frauen sowie den Einfluss, den die Musik darauf ausübt. (ursl)




 

Infinity-Mix

Review:
Glühwein statt Guiness, Lebkuchen statt Jerk – im Moment könnte Jamaika nicht weiter von uns entfernt sein. Abhilfe schaffen dieser Tage Rolling Tone mit ihrer neuen Mix-CD „Infinity“. Das Soundsystem um Meska, Shotta Paul, Andi, Benni und General T schafft es mit einer gelungen Zusammenstellung aktueller Hits, karibisches Lebensgefühl ins kalte Deutschland zu bringen.
Auf Riddims wie Natural Breeze, Tear Drops oder Legal sind Newcomer wie Pressure, Munga und Demarco ebenso vertreten wie die Veteranen Maxi Priest, Shaggy und Luciano. Für Abwechslung sorgen Remixe von Meska und den Relick Brothers. Alles in allem bietet „Infinity“ einen ausgewählten Mix an New Roots und Reggae und ist mit seiner Stimmung genau das Richtige für Jamaica-Feeling auch 8000 km nordöstlich der Insel.
Mehr Infos zu Rolling Tone ebenso wie den exklusiven „Infinity“-Jingle gibt es hier (www.myspace.com/rollintone). Die CD ist ab dieser Woche bei allen bekannten Reggae-Mailordern erhältlich. (ursl)


 

Rockers!

Review:
Fragt man bei „Dr. Woggle and the radio“ nach, wo sich die Wiege deutscher Off-Beat Anhänger befindet, so erhält man als Antwort: Weinheim City – gelegen im Südwesten von Germaica, nahe Mannheim.
Die seit knapp zehn Jahren aktive Band brachte unlängst mit „Rockers!“ ihr drittes Album in die Regale heimischer Plattenhändler. Die Weinheimer Jungs überzeugen nicht nur durch ihre Live-Auftritte quer durch Deutschland, BeNeLux, Frankreich, der Schweiz, Österreich, Tschechien oder Italien, sondern ebenfalls durch die exquisite Tonkonserve in Form optischer Polycarbonatmassenspeicher. Die mit 13 Tunes beladene Scheibe glänzt dabei durch eine ungewöhnliche aber umso bessere Mischung aus Reggae, versehen mit einer Prise Rocksteady, einem Schuss Ska sowie einer handvoll Soul. Lässiger Groove, der seine Wurzeln in den Musiktraditionen Jamaikas hat und der trotzdem den individuellen Stil der Rhythmus-Akademiker mit sich führt: Partytauglich, warm und erdig, retro und doch eindeutig im hier und jetzt.
Mit der aktuellen Veröffentlichung scheinen „Dr. Woggle and the radio“ klarmachen zu wollen, was sie sind: „Rockers!“ – immer gewesen, damned to, addicted to. (mic)
Reinhörtipps: Sing this tune, Give it a try, One happy day, Straight ist the way, Bring love.


 

The most high

Review:
Unlängst erschien nach schier endlos scheinender Wartezeit endlich das Debutalbum von Daddy Rings namens „The Most High“. Führt man sich allerdings Herrn Everold Dwyers, wie er mit bürgerlichem Namen heisst, unzählige Kollaborationen vor Augen, die hier en Detail aufzulisten jeglichen Rahmen sprengen würde, so wird klar, weshalb der Debütsilberling so lange auf sich warten ließ. Seit über zehn Jahren ist die deutsche Szene jamaikanischer Musik ohne Rings ohnehin nicht mehr vorstellbar. So wurde er in Deutschlands Reggaehauptstadt Köln im famosen Petit Prince Club am Hohenzollernring in unzähligen Zusammenarbeiten mit the mighty PowPow Movement und Gentleman groß und man kennt ihn zumindest von Produktionen wie dem Shanty Town oder Blaze Riddim. Auch mit einigen eigenen Tunes begegnete Daddy Rings dem versierten Hörer auf Deutschlands Dances. Nachdem Rings endlich die gebührende Zeit fand, sich auf einen eigenen Longplayer zu konzentieren, erfüllt seine Debutscheibe jegliche Erwartungen über alle Maße. Abgesehen von einigen wenigen Abstechern in Dancehall oder sogar Dub überzeugt er mit durchweg großartig produzierten Modern Roots Tunes, die er mit seiner so charakteristischen Stimme führt. Textlich verbaut Daddy Rings Themen wie die Liebe zur für ihn wichtigsten Frau (Anything for Mama), die Freude über die Kleinigkeiten im Leben (Sunshine), oder frei nach dem Motto „nichts ist so nichts, dass es nicht doch für irgendetwas gut ist“ in „Hard Road“. Nicht zu vergessen natürlich den Gentleman feature-Tune „The Future“, der sich mit der Jugend auseinandersetzt. Weitere Reinhörtipps sind "Dispensation", "Want to be", „Rise with Jah“ und „The Wiff“. Daddy Rings liefert mit „The Most High einen Debutlongplayer, der gemäß der von ihm geprägten Phrase „Put the culture in the place where it once was“ in keiner ordentlichen Reggaesammlung fehlen sollte. Auf Nachschub darf man gespannt sein. (mic)


 

17th North Parade

Report:
Mehr als 40 Jahre ist es her, dass Reggae Pionier Vincent Chin und seine Frau Patricia mit ihrem Plattenladen in eine ehemalige Eisdiele in der North Parade in Kingston gezogen sind. Das Haus mit der Nummer 17 entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem der wichtigsten Anlaufpunkte für Liebhaber von jamaikanischer und internationaler Musik.
Oberhalb des Ladens wurde ein Studio mit dem Namen „Randy’s Studio 17“ eingerichtet, in dem kein geringerer als Bob Marley zusammen mit den Wailers Songs für sein „Catch a Fire“ Album aufnahm. Doch nicht nur Reggae-Größen wie Dennis Brown, Gregory Isaacs oder Lee Perry waren regelmäßige Besucher, auch internationale Künstler wie Quincy Jones oder Joe Cocker ließen dort Songs produzieren.
In Randy’s Studio 17 wurde Jahrzehnte lang aufgenommen, gemischt, gemastert, doch aufgrund der immensen Menge an Reggae, Dancehall und Soca Produktionen sind leider auch viele potentielle Hits in Schubladen verschwunden und haben niemals eine Plattennadel gesehen. VP Records hat sich nun daran gemacht, seltene Aufnahmen, die es bisher nirgendwo zu hören geschweige denn zu erwerben gab, digital zu remastern, um sie auf CD zu veröffentlichen.
Aus den verstaubten Schränken in der North Parade 17 erschienen so in diesem Jahr bereits 5 Alben aus den 70ern und 80ern, unter anderem das großartige „Just cool“ von Yellowman und Fathead aus dem Jahre 1982. Nie zuvor waren diese Perlen des Reggae „from back inna di days“ Fans und Sammlern in dieser Qualität zugängig.
Unter dem Namen 17 North Parade will VP Records zukünftigen zwei Alben pro Monat veröffentlichen und man kann sich schon jetzt auf neues altes Material von legendären Produzenten wie King Jammys, Sly & Robbie oder Joe Gibbs freuen.
Mehr dazu gibt es unter www.17northparade.com (ursl)


 

Mavado verbindet

Report:
“Connect Jamaica” heißt das neue Projekt von Mavado, mit dem sich der Dancehall-Star zum Ziel gesetzt hat, alle Schulen in Jamaika an das Internet anzubinden.
Einfacher Zugang zu Informationen oder Jobangeboten sowie schnelle und kostengünstige Kommunikation mit Freunden und Verwandten im In- und Ausland sind Vorzüge des Web, die im Moment noch viel zu wenige Jamaikanern nutzen können. Das möchte der Sänger gerne ändern:
"We are thinking long term and my aim is to try and get a computer and Internet connection into every school in Jamaica. There are hundreds of schools in Jamaica that are in dire need of a computer and access to the Internet. My manager and I had bought some computers recently to give away to some schools, and the idea just snowballed from there. (Wir planen langfristig und mein Ziel ist es, für jede Schule in Jamaika einen Computer mit Internetverbindung zu bekommen. Es gibt Hunderte von Schulen in Jamaika, die dringend einen Computer mit Internetzugang benötigen. Mein Manager und ich haben kürzlich ein paar PCs gekauft und sie an Schulen gegeben und die Idee hat sich einfach wahnsinnig schnell verbreitet.)“
Als Anfang wird Mavado diese Woche PCs und Drucker an vier Schulen in verschiedenen Teilen Kingstons verteilen. Die Schulleiter sind bereits hocherfreut über die Gabe. Unterstützt wird „Connect Jamaica“ außerdem vom Provider Flow, der für die nächsten zwei Jahre eine kostenlose Webnutzung garantieren möchte.
Noch scheint das Projekt ein wenig wie ein Tropfen auf den heißen Stein, doch die Vergabe von weiteren Computern im monatlichen Rhythmus lässt auf Verbesserung der Situation an Jamaikas Schulen hoffen und sogar die Erlöse von Mavados Birthday Bash am 1.12. sollen „Connect Jamaica“ zu Gute kommen. (ursl)


 

Intoxication

Review:
In den frühen Neunzigern betrat ein Mann hierzulande die Musicstage – und wir können ihn getrost als den Wegbereiter für die gesamte Reggaeszene in Deutschland und dem Rest Europas betrachten. Mit der Hitsingle „Oh Carolina“ (dem Remix eines Ska-Klassikers) stieß seine bassige Stimme damals die Pforten des Dancehalls in unseren Gefilden auf, womit er den Boden für die heutige Szene und unzählige weitere Artists bereitete. Die Rede ist natürlich von keinem geringeren als „Shaggy“ – dem Mann, der bis heute auf über 20 Millionen verkaufte Alben zurückblicken darf. Heute, gut ein Jahrzehnt, sechs Alben (zwei davon mehrfach Platin gekrönt), fünf Nummer Eins-Hits und elf Top Ten-Singles später, lässt der GrammyAward-Gewürdigte erneut von sich hören. Nach unzähligen Hits wie Boombastic, It wasn´t me, Angel, Wild2nite oder Ready fi di Ride, und die Liste ließe sich beliebig lange fortsetzen, meldet sich Shaggy mit seiner Single „Church Heathen“ zurück. Die Scheibe, die in Jamaica und auch in Deutschland auf Heavy Rotation läuft, ist unter anderem Bestandteil seines am 05. Oktober veröffentlichten neuen Albums „Intoxication“. Shaggy beglückt auf der neuen Platte mit 15 hochkarätigen Tunes – Support kommt von niemand geringerem als z.B. Sizzla oder Collie Buddz. Dabei klingt Mr. Lover-Lover vertraut wie eh und je – zur Qualität seiner Songs brauchen keine weiteren Worte verloren zu werden. Ein Geheimtipp ist die Scheibe somit sicher auch nicht – Hochqualität und Reggaevergnügen vom Feinsten dafür umso mehr. Big Up Shaggy! Kaufen, reinhören, genießen und Big Respect an einen der Männer, die uns die moderne jamaikanische Musik brachten. (mic)


 

Gully Sit'n

Review:
Unlängst veröffentlichte Deejay Jeffrey Campbell sein neues Album „Gully Sit´n“. Besser bekannt ist der Artist in unseren Breiten unter seinem Künstlernamen „Assassin“ – den er nicht ohne Grund gewählt hat. Während seiner High School-Zeit ging Assassin aus einigen DJ-Clashes siegreich hervor – damit war der Künstlername Programm.
Knapp zwei Jahre nach seinem Debutlongplayer „Infiltration“ und einigen dazwischen liegenden Beteiligungen an diversen Riddims ist Assassin nun mit seiner aktuellen Scheibe am Start, die er nach einem kurzen Intro auch direkt mit dem gleichnamigen Titel des Albums „Gully Sit´n“ eröffnet. Es folgen einige sehr gute Tunes wie „Anywhere weg go“ oder „Don´t make me hold you“, die den meisten halbwegs regelmäßigen Besuchern diverser Dances allerdings geläufig sein dürften. Mit von der Partie ist auch der sehr coole Track „No Boring Gal“ der unlängst die Boxen der Dancehalls brennen ließ. Weitere Highlights der aktuellen Produktion sind der sehr traurige Track „The Pain“, in der es um den Tod seiner Mutter geht, sowie „Wanna love you“ und „We love the girls“ – hier sprechen die Titel für sich.
Insgesamt liefert Assassin eine runde Veröffentlichung ab, die durchweg von Dancehall-Tunes dominiert wird und von einigen sehr fetten Riddims sowie seiner markanten Stimme profitiert. Dabei finden sich allerdings auch ein paar weniger gute Stücke auf dem Silberling, die getrost geskippt werden können. Cool ist die Scheibe allerdings, um sich vor dem Gang in die lokale Dancehall bei einem edlen Cuba Libra in Fahrt zu bringen.
Wehr mehr über Assassin wissen will, dem sei noch die aktuelle Ausgabe der „Riddim“ ans Herz gelegt, in der sich ein sehr gutes mehrseitiges Assassin-Feature findet. (mic)


 

Mind Control-Mix

Review:
In den Zeiten von Munga und Mavado, den neuen Sternen am Dancehallhimmel, haben sich auch im Conscious Bereich einige neue Namen aufgetan, die ebenso weltweit für Furore Sorgen, wie oben genannte Hardcore-Artists. Da wären z.B. Pressure von den Jungferninseln, Tarrus Riley, Ray Darwin, K-OSS aus England und Europas Nr.1-Export nach Jamaica Alborosie.
Genau diese featuren Sentinel nun auf ihrem neuen Mix „Mind Control“, benannt nach dem Hit von Stephen Marley, der ebenfalls auf der CD ist. Des Weiteren sind natürlich auch aktuelle Conscious-Hymnen von altbekannten, wie Capleton, Luciano, Jah Mason oder Richie Spice auf dem Tonträger verewigt.
Ein schöner Conscious-Mix, der das wechselhafte Wetter und die kürzer werdenden Tage um einiges ertragbarer macht. Mehr Infos HIER! (fab)


 

Style Generator

Review:
Unlängst stellten wir das schweizer Reggae-Talent „Dodo“ vor, der mit Reggaeklängen und schwyzerdütschem Voicing Abwechslung in die von karibischen Klängen verwöhnten Ohren bringt. Wer da dachte, dass es sich bei Dodo um eine Reggae-Eintagsfliege der schweizer Szene handelt, wird von einer nicht weniger guten aktuellen Produktion des Artists „Phenomden“ eines Besseren belehrt.
Mit dem Hintergrund, dem digitalen Sound der 80er Jahre Tribut zu zollen, gibt dieser sich für sein vor wenigen Wochen veröffentlichtes Album „Style-Generator“ den Künstlernamen „Phenom Melody“. So wurde ab etwa 1985 die Stilrichtung des Reggae (wie viele andere
Musikrichtungen übrigens auch) von einer musikalischen Revolution geprägt: Drum-Machines sowie Hard- und Softwaresynthies ersetzten in den Studioproduktionen traditionelle Instrumente wie Schlagzeug, Bass oder Gitarre. Die auf Reggaegrößen wie Bob Marley oder Peter Tosh nachfolgenden Künstlergenerationen experimentierten mit neuen Gesangsstilen und –Themen – aber eben auch mit neuen Produktionstechniken. Dieser hieraus resultierende „digital-sound“ klang für Nicht-Jamaikaner anfangs sehr schräg und schwer zugänglich, versetzte Kingstons Tänzerinnen jedoch in Ekstase.
Diese in den 80ern vollzogene musikalische Wandlung greift Phenom Melody in seiner aktuellen Produktion auf und klingt dadurch sehr Retro.
Inhaltlich verarbeitet er dabei aktuelle Themen der voranschreitenden digitalen Revolution und besingt Themen wie „Spam“ oder liefert mit „Millenium“ ein Fazit der vergangenen sieben Jahre.
Mit von der Partie ist auf der aktuellen Scheibe „Stereo Luchs“, der Phenom Melody in den Tunes „Download Business“ und „Züri Dance“ assistiert und damit gleichzeitig sein Debut feiert.
Die auf One Ton/Nation Music erschienene Scheibe macht mit ihren 16 Titeln definitiv Spaß und bietet eine willkommene Abwechslung zu den gewohnten Reggae-Produktionen dieser Tage. Freude bereitet vor allem das Lauschen der Texte, bei denen man von Mal zu Mal ein wenig mehr versteht. Wem das auf Dauer zu nervig ist, der kann die Lyrics auch bequem in dem ebenfalls sehr Retro anmutenden Booklet bequem mit- oder nachlesen.
Alles in allem eine runde Produktion und definitiv ein Reinhörtipp.
Für weitere Infos kann auch die Page www.myspace.com/phenommeldody konsultiert werden. (mic)


 

This Whole World

Review:
Unlängst erschien ein neues Album namens „This Whole World“ von Donald Burns Campbell. Mit bereits zehn Jahren begann der Artist, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Josie Mel, seine Karriere mit anfänglichem Singen in Kirchenchören; einem Sprungbrett, das schon vielen jamaikanischen Reggae-Artists als Einstieg in eine professionelle Karriere dienlich war. Nachdem Josie Mel bereits 2005 mit der Singleauskoppelung „Rasta Still De Bout“ des gleichnamigen Albums in den jamaikanischen Singlecharts vertreten war, kann gespannt darauf gewartet werden, ob einer der Titel des neuen Albums den Sprung in die deutschen Top-Hörerlisten schafft. Einige der 14 auf der Scheibe verewigten Tunes hätten wohl sicher das nötige Potenzial dazu. Albumsupport ist ebenfalls vorhanden. So kommt bei „Try Jah Love“ die Stimme von Smokie Benz und bei „Mr. Bruno“ die Lutan Fyah´s zu Einsatz. Josie Mel liefert mit der aktuellen Produktion ein schön abgerundetes Werk ab, das mit sehr smoothen, eingängigen und kraftvollen Tunes daherkommt – auf jeden Fall Wert, angehört zu werden. (mic)
Reinhörtipps:
Keep Your Distance, Mystery, Try Jah Love, Pressurer


 

Rise di Machine-Mix

Review:
Wie der Titel „Rise di machine“ schon andeutet, lassen zwei gekreuzte Guns auf dem Cover des neuen Sentinel-Hardcore-Mixes deutlich ahnen, was einen beim Hören erwartet.
Eine Sammlung der aktuellen Hardcore-Brecher straight aus Jamaika ala Sativa, Power Cut, Bad Dog, Stage Time usw mit Hits von Newcomer Munga, Veteran Burro Banton und den üblichen Verdächtigen.
Wie immer sauber gemixt und in guter Klangqualität, wird der Mix mit reichlich Dub Plates noch zusätzlich aufgewertet. Allen voran von Mavado, der mit fünf (!) Specials vertreten ist. Weitere kommen u.a. von Assassin, Beenie Man, Capleton, Idonia.
Steht man nicht nur auf fröhliche JumpUp-Mucke und herzerweichende Klagelieder, kann ich einen Kauf nur wärmstens empfehlen. Sentinel-SHOP! (fab)


 

True Reflections

Review:
Wie kürzlich bereits von uns berichtet wurde, ist Jah Cure nach knapp 8 Jahren Haft wieder auf freiem Fuße. Fast Stichtagsgenau zu seiner Freilassung erschien am 27. Juli 2007 mit „True Reflections“ auf VP Records eine Sammlung der Songs, die während Jah Cure´s Haftstrafe als Singles erschienen. Zusätzlich ist auf der Scheibe ein neuer Tune namens „To your Arms of Love“ enthalten. Gefeatured wird Jah Cure unter anderem von Gentleman in „Share the Love“ und von Fantan Mojah in dem Hammertrack „Dem nuh build great man“. Seinem Entdecker Beres Hammond sei Dank, der Jah Cure bis zu seiner Verurteilung stets gefördert hatte. 1997 veröffentlichte Cure mit „King in this Jungle“ in einem Duett mit Sizzla seine erste Singleauskopplung – jetzt nach seiner Freilassung kommt diese Special-Platte, vollgepackt mit 15 Tunes die wahrscheinlich jeder kennt, der auch nur ab und zu auf einem Dance vorstellig ist.. Bless Up! (mic)


 

Fleißige Biene: Ce`Cile

Report:
Längere Zeit hatte man nicht viel Neues von ihr gehört, doch untätig war Ce`Cile sicherlich in den letzten Monaten nicht.
„On de stage“ heißt eine neue Sendung immer donnerstags auf dem karibischen Musiksender Tempo, mit der sie den Zuschauern einen exklusiven Einblick in bisher unveröffentlichte Live-Mitschnitte ermöglicht. Von Kritikern gefeiert, möchte Ce`Cile auf diese Weise Talente fördern und sie einem größeren Publikum vorstellen. „I am happy for the opportunity to contribute to the exposing of new talent and to give viewers an idea of what goes into a live performance. (Ich bin glücklich über die Möglichkeit dazu beizutragen, neue Talente vorzustellen und Zuschauern zu zeigen, was zu einer Live-Performance gehört.)“ kommentierte Ce`Cile.
Doch nicht nur im Fernsehen, auch live bekommt Europa die talentierte Jamaikanerin endlich wieder zu sehen und zu hören. Nach dem Auftritt beim Reggaejam in Bersenbrück stehen weitere Auftritte in Portugal, der Schweiz und natürlich Deutschland auf ihrem Tourplan, bis sich Ce’Cile schießlich auf den Weg nach Japan macht.
Auf dem japanischen Label Avex wird ihr neues Album „Bad Gyal“ veröffentlicht, die erste Single-Auskopplung „Goody“ erscheint am 7. September. Und scheint das alles noch nicht Beweis genug für Ce`Ciles Fleiß, dann gibt es ebenfalls noch in diesem Jahr ein weiteres One-Drop Album auf das man sehr gespannt sein kann. (ursl)





 

Not one man alone can push a… Ein Drama in 4 Akten

Report:
11 Monate dauerte die Gossip-Dürrezeit, fast ein Jahr kein Stoff für die Tabliod Junkies, doch das Warten hat sein Ende erreicht, endlich tauchen unsere alten Bekannten Beenie Man und (Noch-?) Ehefrau D’Angel wieder in den Schlagzeilen der einschlägigen Intermagazine auf! Und zu berichten gibt es nicht wenig… Ein kleines Best of Schlammschlacht für alle Rudeboys und Tratschtanten.
Erster Akt
Nachdem Beenie Man beim Sumfest in Montego Bay einen umjubelten Auftritt (inklusive eines Big Ups an Erzfeind Bounty Killer) hingelegt hatte, entstehen erste Gerüchte, dass die Ehe der beiden jamaikanischen Musiker in einer Krise sei...mehr


 

Biological Warfare

Review:
Vor ziemlich genau vier Wochen erschien Cocoa Teas neues Album „Biological Warfare“.
Nachdem Cocoa Tea schon etwas über 30 Jahre im Geschäft ist, begleitet von einer Vielzahl von Veröffentlichungen auf den unterschiedlichsten Lables, liefert er zum hoffentlich bald eintretenden Sommer ein Glanzstück ab. Mit auf dem Album vertreten sind Dean Fraser, Nambo und einige Mitglieder der Firehouse Crew sowie Sticky und Lloyd Denton. Support in Form von Backing Vocals kommt von Nicky Tucker und Pam Hall. Die Scheibe, die 15 Tunes umfasst, ist auch als „limited Edition Vinyl LP““ zu haben. Viel zu sagen gibt es ansonsten nicht, denn bei Cocoa Tea bürgt der Name für Qualität. (mic)
Reinhörtipps: Blood and Fyah, Man from Spain, Let the Dancehall, Africa.


 

Bumm Tunes Radio

Report/Interview:
Egal ob als Big River-Soundsystem oder live als River Gang,
Finga, Scharade und Mr. Winter rocken seit Jahren das Rhein-Main-Gebiet und weit darüber hinaus!
Um diese langwierige Arbeit auch einmal für die Nachwelt festzuhalten, steht nun das erste Album der drei Mannen an (VÖ 27.07.07).
„Bumm Tunes Radio“ bietet 19 Tracks mit Inhalten für Jedermann. Sei es für die Ladies, die Rudebwoys oder die Gesellschaftskritiker. Auf jeden Fall ein Werk, dass Laune macht. Mehr Infos HIER.
Um noch mehr über die Wormser, deren Arbeit und Umfeld zu erfahren, gibt’s hier ein Interview: HÖREN (fab)


 

Kingly Street Tape

Report:
Vor einer Weile berichtete wir schon, dass Stuttgarts/Deutschlands Dancehall-Artists-Roster in Form der Riddim Kingz Army Zuwachs bekommen hatte (s. Interview).
Jetzt im Sommer 2007 ist es soweit! Das erste musikalische Werk von Chizzaman, Mark Majestic, Jr. Pepsi Brown und Neuzugang Young Shakes findet seit kurzem Absatz auf unseren Straßen. Riddim Kingz’ „Street Tape Vol. 01“ beweist das, was sie damals schon ankündigten: Styles en Masse und kein Blatt vor dem Mund! Egal ob Mr. Majestic auf Eigenproduktionen über schöne Frauen singt, Chizzaman auf dem Istanbul über die Missstände der Kinder dieser Welt chattet oder alle vier als Team ihre Army präsentieren, die CD kommt straight auf den Punkt! Mehr Infos HIER (fab)


 

Longing for Jah Cure

News/Report:
Als hätten seine Fans nicht schon lange genug auf ihn gewartet, hat Jah Cure sein für 24. - 26. August angekündigtest Curefest auf Oktober verschoben.
Aufgrund der Wahlen, die in Jamaika am Montag, den 27. August abgehalten werden, wird das 3-tägige Festival nun vom 12. bis 14. Oktober stattfinden.
Der Künstler sowie die Promoter Danger Promotions, Iyah Cure Promotions und Brass Gate Promotions wollen damit den Fans die Chance bieten, ihre Stimme abzugeben.
Am Freitag den 12. Oktober beginnt das Spektakel zur Freilassung von Jah Cure dann mit einem all-inclusive, all-white Tribute Dinner in The Ruins at the Falls, einer Location im Westen von Ocho Rios.
An den beiden darauffolgenden Tagen sind dann Stageshows an Oracabessas James Bond Beach geplant.
Bisher haben keine geringeren als Capleton, Bounty Killer, Beenie Man, Morgan Heritage, Richie Spice, CeCile, Mavado, D'Angel, Gyptian, I-Wayne, Wayne Marshall, Junior Reid, Etana, Taurus Riley, Jigsy King und Half Pint ihre Teilnahme bestätigt.
"We needed to find a venue that could hold the fans expected to turn out for this event. We believe that The Ruins and James Bond Beach are 2 perfect locations for Curefest. (Wir mussten einen Veranstaltungsort finden, der Platz für die zu erwartenden Fans bei diesem Event bietet. Wir glauben, dass The Ruins und James Bond Beach zwei perfekte Locations für das Curefest sind.)" kommentierte Delmar Drummond von Danger Promotions seine Wahl.
Das Festival stellt den ersten Auftritt von Jah Cure seit 8 Jahren da und wird mit Spannung in Jamaika erwartet.
Weitere Informationen gibt es unter www.longingforconcert.com. (ursl)


 

Glorious Riddim

Review:
Österreich braucht sich nicht mehr vor den Nachbarländern verstecken, wenn wir über Reggae/Riddim-Produktionen sprechen. Bassrunner’s neuster Streich namens Glorious-Riddim kommt im Gegensatz zum Vorgänger Thug Funk ganz sacht über die Grenze gehuscht. Ein fein arrangierter Conscious-Riddim mit wirklich guter Besetzung. Jah Mason steuert den schönen Titelsong „Glorious morning“ bei. Die beiden europäischen Dancehall-Newcomer Million Stylez und Ill Inspecta haben eine für sie ungewöhnlich ruhige, aber durchaus gute Combination („Revolutionary Music“) eingesungen. Des Weiteren weiß Spectacular „Dem getta beaten“, wobei der Tune in der Punchline an Peter Tosh’s Klassiker „Haffi get a beaten“ erinnert. Ansonsten gibt es noch Tunes von Natty King, Lutan Fyah, Geoffrey Star & Wildlife und Paco Mendoza. (fab)


 

Reggae Gold 07

Review:
Am Freitag, den 01. Juni 2007 kam mit "Reggae Gold 2007" die diesjährige Veröffentlichung der beliebtesten und kommerziell erfolgreichsten Reggae-Compilation weltweit in die Verkaufsregale der Händler unseres Vertrauens. Die bereits seit 15 Jahren existierende Compilation schickt in dieser Auflage brandaktuelle Hits der großen Reggaekünstler und –newcomer wie Sean Paul, Jah Cure, Movado, Alaine oder Munga ins Rennen. Ein sehr schönes Feature ist das viele Bonusmaterial, das auf der CD mit verbaut wurde. Schiebt man die Scheibe in den Rechner, so werden zusätzliche Blicke hinter die Kulissen gewährt und man kann sich beispielsweise das Modell-Casting zum Cover-Foto-Shooting in Jamaika reinziehen. Weiterhin gibt es Musikvideos und Artist-Interviews mit z.B. Shaggy, Lady Saw, Mr. Vegas, Elephant Man und Gyptian sowie eine Clubtour durch Kingston, die von Empress gehosted wird. Die Scheibe ist wohl allein schon wegen des coolen Zusatzmaterials ihr Geld wert. Zu den 15 Songs selbst braucht nicht viel gesagt zu werden, denn hier wurden natürlich sämtliche Hits 2007 verbastelt. Nicer Silberling. (mic)
Tracklist und reinhören HIER!


 

Otentikk

Review:
Die aus Mauritius stammenden Otentikk Street Brothers legen zum 01.06. diesen Jahres mit ihrem Album "Revey Twa" samt zugehöriger Single "Vibrasyon Ansestral" Zeugnis einer lebhaften Reggae-Szene ab, die bis dato in Europa völlig unbekannt war. Stilistisch werden Facetten des modernen Reggaes mit den heimischen Einflüssen der traditionellen mauretanischen Sega verarbeitet. Eingängige Hooklines wechseln sich mit perfektem Fast-Style Toasting ab und in Kombination mit der Kreolsprache, in der die zumeist politisch und sozialkritisch motivierten Texte verfasst sind, entsteht ein sehr eigener und fesselnder Stil...mehr


 

Hold on to your love

Review:
„Harte Schale, weicher Kern“ – trifft nicht selten voll ins Schwarze! Auch bei der Hardcore Jugglin’-Machine Sentinel. Bekannt für ihre kompromisslosen Abriss-Dances, präsentieren die Stuttgarter in Kooperation mit Germaican Records bei ihrem neuen Mix „Hold on to your love“ einmal die sensible Seite des World Champions von ´05.
Verantwortlich für den Mix, haben Elmar und Meska 42 feine Lover-Tunes von Veteran Beres Hammond, über R’n’B-Queen Alicia Keys bis hinzu den beiden Germaican Eigengewächsen Ill Inspecta und Ronny Trettmann zusammengetragen.
Gerade die beiden einzigen deutschen Artists reihen sich nahtlos mit ihren Dub Plates in die namenhafte Tracklist ein. Big up and seen!
Trotz der tiefen Box, hat man dieses Mal auf ein Special-Feuerwerk verzichtet. Neben den beiden oben erwähnten, erhebt nur Peter Hunnigale noch seine Stimme für Sentinel. Dies stellt aber bei dieser Produktion keinen großen Verlust dar, da die Thematik auch so schon Inhalt genug bietet.
Produktionstechnisch weist der Mix keinerlei Makel auf. Die Übergänge laufen sauber von statten und die Klangqualität ist vorbildlich.
Für den Sommer mehr als empfehlenswert! Ob man allein daheim relaxt oder mit (s)einem Mädchen on Tour ist, der Mix läuft immer rein.
Nur Obacht, falls euch einer der Herren von den Sentinel bei einem Date über den Weg läuft! Dann immer schön an Ronny’s Worte denken: „Sentinelmädchen – er will dich grätschen“ ;-) (fab)
Zum Sentinel-SHOP!


 

Generally Speaking

Review:
Massenhaft zeitlose Dancehall-Kracher ala „Traffic blocking“, „Cartoon Character“ oder „Gravity“ würden erwarten lassen, dass ein Album des alleinigen Urhebers dieser Songs alle Rahmen sprengt oder zumindest das Level seiner vielen Hits hält.
Leider ist dies bei Degree’s aktuellem Album „Generally Speaking“
nicht der Fall.
Allen voran muss man bemängeln, dass die Auswahl der Tunes wenig aktuell ist. So haben auch Riddims wie Military, Striptease oder Bush Fire (alle von 2004) ihren Weg auf den Longplayer gefunden...mehr


 

Bodo-Riddim

Review:
Nach den neuen Alben von Ras Myrdhak und Turbulence steht mit dem "Bodo Riddim"-Sampler seit dem 18. Mai bereits die dritte Veröffentlichung von Minor7Flat5, dem Label des Hamburger Produzenten Brotherman, in diesem Jahr in den Läden.
Live eingespielt und recorded wurde der Riddim in den legendären Tuff Gong Studios auf Jamaika. Anschließend ließ Brotherman aka Andreas Christophersen das Werk erst einmal ruhen – um es dann auf Gran Canaria/Spanien noch mit einigen Gitarren-Overdubs und Trompeten-Samples zu verfeinern. Heraus kam dabei ein sehr schöner, strictly roots and culture vibes & messages Riddim. Gevoict wurde die Geschichte unter anderem von Beenie Man, Capleton, Sizzla, Cocoa Tea, Horace Andy, K-oss, Lutan Fyah & Josie Mel oder Ras Myrhdak. Reinhören kann lohnen...(mic)


 

Ziggi - So much reasons

Review:
Vor etwas mehr als 4 Wochen hat ein junger Mann namens Ziggi (geb. 8.März ´81) sein Debutalbum „So Much Reasons“ veröffentlicht. Wer jetzt an den Sohn von Bob Marley („Debutalbum??“) denkt, ist allerdings auf der falschen Fährte. Die Rede ist hier von, mit bürgerlichem Namen, Ricardo Blijden. Der Mann kein Jamaikaner- in der Karibik aufgewachsen ist er trotzdem. In St. Eustatius um genau zu sein, gelegen in den Niederländischen Antillen. Holländer also. Als besagte neue Platte in den Niederlanden releast wurde, hat sie dort direkt einige Preise abgesahnt, unter anderem für „Bester Newcomer NL“, „Bestes Album“ und „Bester Live Act“...mehr


 

Da'Ville - On my mind

Review:
Am vergangenen Freitag, den 11. Mai erschien nach „In Heaven“ und „Can´t Get Over You“ das dritte Album namens „On My Mind“ von Mr. Fashozy aka Da´Ville. „Always On My Mind“ ist gleichzeitig der sicherlich bekannteste Track der neuen Platte, der im Original als Outro dient und im Remix mit Unterstützung von Sean Paul das Intro stellt. Im sommerlich anmutenden und in manchen Elementen leicht an den Tropical-Riddim erinnernden „All My Life“ kommt stimmlicher Support von Marcia Griffiths. Die restlichen 11 Tunes lassen sich inhaltlich im Prinzip alle unter dem Genre „Lovers Rock“ zusammenfassen – es sind fast ausnahmslos mehr oder weniger schnulzige Lovesongs...mehr


 

Nosliw - Mehr davon

Review:
Am vergangenen Freitag, den 04. Mai veröffentlichte Nosliw sein zweites Album „Mehr Davon“ auf dem erfolgreichen Indie Rootdown Records. Knapp drei Jahre nach seiner Erstveröffentlichung „Mittendrin“ liefert er allen Fans des oberklassigen Gesangs in Muttersprache Nachschub. Fast im Alleingang von Labelmate Teka produziert, enthält die neue Platte 13 Songs hochkarätigen Content. Supported wurde Nosliw produktionsseitig noch ein wenig von den Jungs des Hamburger Sounds „Silly Walks Movement“ und künstlerisch von „Gentleman“, der auf dem Track „Liebe“ mit seiner unverwechselbaren Stimme unterstützt...mehr


 

Lady Saw - Walk Out

Review:
Dancehall’s First Lady, Lady Saw, veröffentlichte am 20. April ihr achtes und vorerst letztes Album „Walk Out“ auf VP Records.
Das Besondere an dieser Platte ist die außerordentliche musikalische Vielfalt in der sich Miss Marion Hall präsentiert. Von den 14 auf dem Album vorhandenen Songs beweist sie in 8, warum sie die Queen of Dancehall ist und haut dem Zuhörer in femininer Bounty Killer-Manier eine gesunde Portion Dancehall um die Ohren. So hören sich Streettracks wie„ Big Up und „Me And My Crew“ nach klassischem und gutem Lady Saw-Repertoire an...mehr


 

Prince Shango

Report:
Nach dem Durchbruch junger Artists wie Fantan Mojah, I Wane oder Bascom X bringt nun am 20. April Mr. Stephon Moulton a.k.a. Prince Shango a.k.a. Ras Myrhdak sein viel versprechendes Debutalbum „Prince of Fyah Vol. 1“, produziert von Andreas „Brotherman“ Christophersen, auf den Markt.
Nachdem Ras Myrhdak sich zuerst auf seinem eigenen Label „Blaque Warriaz“ mit dem Forty Sup`emmh-Riddim und dem Tune „Blazer“ auf der B-Side des Capleton-Stücks verdient gemacht hatte, begann es für ihn unter Mentor Capletons Schirmherrschaft wunderbar zu laufen.
Dabei ist Mr. Moulton bei weitem kein unbeschriebenes Blatt – nur sein Durchbruch ließ auf sich warten, nun ist er da: “...ein sehr befriedigendes Gefühl nach 15 Jahren im Geschäft“ sagt der 30ig Jährige, der gebürtig aus Linton Park (St. Ann, Jamaica) ist.
Das Gute daran ist: Man spürt die Reife des „Start-Up´s“ in seiner Debutproduktion. Sei es textlich oder musikalisch. Das Album besticht durch 14 sehr schöne und abwechslungsreiche Tunes im „One Drop Singjay Style“ – Concious, rootsy and strong vibes. Anlage aufdrehen und die Big Voice des Newcomers und die Backingvocals von beispielsweise Pam Hall genießen.... (mic)
Reinhörtipps:
Pre Dem, Never You Forget, Swept Away, Global Warning, He Creates The World


 

Bring di Spice inna yuh life....

Review:
Am 5. März beehrte Mr. Richie Spice die Plättenläden mit seiner neuen Scheibe „In the Streets of Africa“. Grund genug, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Mit von der Partie sind übrigens auch seine beiden Brüder, die keineswegs unbeschriebene Blätter sind. So stammt der Über-Tune „Murder She Wrote“ aus keiner geringeren Feder als der seines älteren Bruders Pliers. Auf seiner neuen Scheibe beweist Richie Spice eindrucksvoll, dass er sich vor Beiden kaum zu verstecken braucht. Vollgepackt mit 15 Conscious-Titeln kommt die Scheibe daher, mit der Mission die Ohren zu erfreuen...mehr


 

High Voltage

Review:
Über Deutschlands Dancehalls zieht ein Sturm auf! Auslöser ist die neue Mix-CD „High Voltage“ der Jungs vom Hurricane Sound aus Bayreuth! Gespickt mit Dub Plates von Elephant Man. Burro Banton, Mr. Easy, Volkanikman u.a. beinhaltet das Werk alles was in den Ohren schön wummert und in den Hüften kräftig vibriert. Namentlich wären das Riddims wie March out, Gully Slime, Sidewalk University uvm. Durch die saubere Produktion plus passende Riddim-/Tuneauswahl lässt sich die CD ohne Probleme an einem Stück durchhören. Für alle Dancehall-Fans empfehlenswert! TRACKLIST & SHOP! (fab)


 

Robert Minott

Introduction:
Mit vier bereits produzierten Alben und einer Menge an Singles und Shows auf der ganzen Welt ist Robert Minott ein alter Hase im Reggae-Geschäft.
Ein guter Grund den in Houston, Texas lebenden Jamaikaner einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, schließlich rollt seine neueste Veröffentlichung “Roll it”, eine Combination mit keinem geringeren als Energy God Elehant Man, derzeit straight auf die Dancehall zu.
Seine Musik, die er nach eigener Aussage nutzt “to motivate people” ist eine feine Mischung aus Reggae, R&B und Pop, die der Sänger Dank seiner charismatischen Stimme und der Erfahrung als Musiker und Songwriter seit Jahrzehnten umsetzt.
Erfolge wie seine Single “Player Player” aus dem Jahre 1992, die sich geschlagene 17 Wochen in den Top Ten der Billboard Charts hielt, sind also keine Überraschung.
Neben seiner Musik ist Robert, der seine Aufnahmen früher mit verschiedenen Kollegen für Master P’s No Limit Camp machte, fleißig für sein eigenes Plattenlabel World Beat Music Group Inc, sowie als Konzertorganisator für Shows wie das Houston Reggae Fest und andere Veranstaltungen in der Karibik und den USA.
Aufgewachsen in Jamaikas Parish St Andrew entdeckt er bereits mit 12 Jahren seine Liebe zur Musik, als er inspiriert von einem Traum seine ersten Lyrics schreibt.
Den daraus entstandenen Song “Girl” nimmt er Jahre später für Trump Jack Production in New York auf, was wiederum zu seinem ersten Album “Trump Jack presents Robert Minott” führt.
Ihm folgen die LPs “Love struck”, “All I have is love” und “Playing the game right”.
Die bereits angesprochene Single mit Ele ist ein Werk für Minotts aktuelles Album, das versucht seinen neueren Erfolgen aus dem Jahre 2005 wie “No more trouble” und dem Dennis Brown Cover “Make ends meet”, mindestens zu folgen, wenn nicht noch eins draufzulegen – zu gönnen wäre es dem sympathischen Vollblutmusiker auf jeden Fall. (ursl)
Sound-Sample: ROLL IT (feat. Elephant Man)


 

Do good

Review:
Genau zum urplötzlichen Wintereinbruch beschert Turbulence uns ein Frühlings- und Sommeralbum, das locker über die Temperaturen hinweghilft. Die Scheibe ist vollgepackt mit 14 Tunes, bei denen von 70er Roots über Dub und Dancehall so ziemlich alles an Styles vertreten ist. „Do Good“ ist die zweite Platte von Mr. Sheldon Campbell, die er zusammen mit Andreas „Brotherman“ Christophersen hingezaubert hat...mehr


 

Dub-Delay

Preview:
Dub erfreut sich immer größerer Popularität. Vor allem in Hamburg durch das Echo Beach-Label und das dazugehörige „Turtle Bay Country Club“-Studio, bekannt durch den gleichnamigen Dub-Sampler.
Auch Jan Delay weiß das schon seit Längerem. So war er u.a. Gast bei der „Dub the club“-Partyreihe um seine Musik mal etwas anders zu zelebrieren.
Als nächster Schritt erscheint nun auf besagtem Label eine Dub-Version seines Albums „Searching fort he Jan Soul Rebels“ (VÖ: 21.01.07).
Ein wirklich gelungenes Werk, dass die Tanzhallen zum beben bringt. Außerdem ist als besonderes Schmankerl auf der CD noch ein Bonus-Video enthalten. Mehr Infos HIER! (fab)


 

Feier-Tage in Jamaika

Report:
Die Hurricane-Saison in Jamaika ist vorüber, doch pünktlich zur Weihnachtszeit tobt die Insel fleißig: Sting, Welcome to Jamrock oder Island Xplosion sind nur einige der Festivals, die in diesen Tagen tausende von Fans begeistern.
Letzten Freitag, den 22.Dezember fand auf dem Constant Spring Football Field „Welcome to Jamrock“ statt und sorgte als ein etwas anderes Festival für großartige Atmosphäre. Künstler wie Tanya Stephens, Sean Paul oder Stephen und Damian Marley (bekleidet mit einer Army-Jacke mit Deutschlandflagge) gaben einander das Mikro in die Hand und begeisterten die zahlreichen Besucher, unter denen sich auch viele bekannte Geschäftsmänner und Politiker der Insel befanden. Die friedliche Veranstaltung glänzte durch hochkarätige Musiker und schaffte es am Ende sogar ihren Zeitplan einzuhalten....mehr


 

Kulcha Melody

Introduction:
Es gibt Brandneues aus dem Triple B Camp: Kulcha Melody heißt ein aufstrebender conscious Artist, der gerade seine neue Single "Stress" veröffentlicht hat.
Der Roots Reggae-Hit geht sofort ins Ohr und zeichnet sich wie alle seine bisherigen Veröffentlichungen durch die kritischen Lyrics aus.
Eine HÖRPROBE wert... (ursl)

German Roots

Review:
Als einige von uns noch nicht einmal in Planung waren, startet Uwe Banton schon die ersten Schritte in Richtung Reggae als er 1981 mit 15 Jahren seine erste Jamaikareise antrat. Nunmehr 25 Jahre später veröffentlich der Bielefelder sein zweites Solo-Album „Jah Roots“ auf MKZWO-Records. Nach Hits wie dem gleichnamigen Tune auf den Too Long-Riddim, wird jeder, der traditionsbewussten und dennoch modernen Roots Reggae mit aussagekräftigen Texten schätzt, das Album mögen. KAUFEN! (fab)


 

Thug Funk

Review:
Austria got bass! Zumindest Selecta Loopus & co aus dem Bassrunner-Camp. Bemerkbar macht sich dies vor allem bei ihrem neuen Riddim “Thug Funk”. Eine elektronische Produktion mittleren Tempos, die von der tiefen Bassline getrieben wird. Auszeichnen kann sich das Werk durch die internationale Besetzung. So treten u.a. Ill Inspecta und Benjie für Deutschland in den Ring. Wahlösterreicher 3gga fordert die Ladies zum Wine auf, während El Condorsito seine Lyrics auf Spanisch über den Riddim schmettert. Pitch-fähig, aber sehr tanzbar. MEGAMIX! (fab)


 

The harder he comes again…

Report:
Dreißig Jahre nach seinem weltweiten Erfolg “The harder they come” ist Regisseur Perry Henzell mit einem neuen Werk zurück auf der Leinwand. Am 1. Dezember wird sein lange erwarteter Film “No place like home” beim Flashpoint Film Festival in Negril Premiere im Land seiner Wurzeln feiern.
Die Geschichte einer Frau, die von der Stadt aufs Land nicht nur eine geographische Reise in das wahre Herz Jamaikas durchmacht, sondern auf dem Weg auch sich selbst findet, ist das Atem beraubende und oft spontan überraschende Gegenstück zu Ivans Entwicklung in Henzells erstem Film. Eigentlich als direkter Nachfolger von “The harder they come” geplant hatte der Regisseur allerdings jahrelang mit Problemen bei der Produktion zu kämpfen:...mehr


 

Time X

Review:
Nach dem internationalen Erfolg des Crisis-Riddims von Stonerock Prod. aus dem beschaulichen Winnenden in Schwaben folgt nun eine neue, schöne Rootsproduktion der Produzenten um Nic Bax namens „Time X“.
Dieses Mal hat man sich bei den Voicings ausschließlich auf Artists aus hiesigen Gefilden verlassen. Newcomer Ephraim Juda z.B. macht mit seinem „Turn around“ genauso eine gute Figur wie Veteran Uwe Banton mit seinem „Keep on tryin“. Weitere gute Tunes kommen von Fitta Warri, IBK-Tribe, Thai Stylee und Junior Randy in Kombination mit Ganjaman, der auch an der Produktion beteiligt war. Probehören und kaufen könnt ihr „Time X“ HIER!


 

Koi Schnee vo Geschter...

Review:
...denn wann hat jemand das letzte Mal Reggae aus der Schweiz gehört, der auch noch im landestypischen Dialekt getoastet wird? Ab dem 10. November schickt sich in Deutschland eine solche Scheibe an, unsere Ohren zu erfreuen. Schoki ist eben nicht alles was die Alpländer drauf haben. Das stellt ‚Dodo’ mit seinem Album ‚Endlich’ eindrucksvoll unter Beweis. Die auditive Droge erscheint auf ‚Bakara/Reggae Radio Zürich’ und wird von ‚Rootdown/Soulfood’ unter die Kräuterzuckerjunkies, und solche die es werden wollen, gebracht...mehr


 

King Orle-Riddim

Review:
Das Produzenten aus deutschen Landen heisse Riddims bauen ist spätestens seit Germaican-, Pow Pow-, oder Kingstone-Records kein Geheimnis mehr. Hier kommt der neueste Schwung aus dem Hause Triple Links (Münster). Die Herren Ganjaman, Dieter Tosh & Pyromatic haben hierfür Hand angelegt und einen herrlich, freshen Reggae Riddim kreiert. No Long Talking... A Bad Riddim Dat! Wer die Tunes noch nicht hat, sollte sie sich zulegen. -In welchem Format auch immer. Das offizielle Release Datum, für die 7" Selection, war der 10. Juli 2006...mehr


 

Reissue-Labels Pt.5

Report:
Heartbeat Records aus Cambridge, Massachusetts verraten immerhin auf ihrer Homepage das ein oder andere über sich. Die Kurzfassung: Gegründet 1981 von Duncan Browne und Bill Nowlin, seit über 18 Jahren gute Kontakte zu Coxsone Dodd mit dem Ergebnis von über 50 autorisierten Studio One Reissues, 2000 Grammy für „Calling Rastafari“ von Burning Spear, 2003 „Allianz“ mit Colin "Bulby" York and Lynford "Fatta" Marshall (Fat Eyes)...mehr


 

TIFA

Introduction:
Zarte 22 Jahre jung und schon hochprofessionell, das ist Latifa Brown aka Tifa aus Kingston, Jamaika.
Bereits in der Grundschule war sie Mitglied des Schulchors, des Drama Clubs und einer Tanzgruppe und gewann für ihre Darbietungen eine Goldmedaille bei einem Festival-Wettbewerb.
1995 hatte sie ihren ersten Auftritt vor großem Publikum.
Sie performte im Musical “Psalty the singing song book” im Nationalstadion und war fortan als Mitglied der Ashe Caribbean Performing Arts Academy auf Tour durch die Karibik und Nordamerika – mit 11 Jahren!...mehr


 

Sturm-Warnung

Review:
‚This Change is nice’. So lautet der Title des neuen Albums von Sebastian Sturm, eines jungen Reggae-Artists aus Köln. Es wird ab dem 29. September in den Plattenregalen stehen und auf Rubin Records/ Soulfood erscheinen. Die Tatsache dass Veränderungen positiv sind suggeriert nicht nur der Titel der Platte, sondern auch die auf ihr vorhandene Musik. Der 26jährige Künstler liefert einmaligen Rootsreggae, der wirklich anders ist. Vom ersten Tune an schwingt dieser einmalige Vibe mit, der auch nicht abreisst und den Hörer durch das gesamte Werk hindurch begeleitet...mehr


 

Reissue-Labels Pt.4

Report:
Viel könnte man über Soul Jazz Records aus London schreiben: Grundstein ihres Erfolgs ist ein Deal, den sie noch zu Lebzeiten mit Coxsone Dodd geschlossen haben und der angeblich dafür gesorgt hat, dass bei den Briten noch einiges Rares im Keller lagert. Alle paar Monate veröffentlichen Sie daraus eine Compilation zu unterschiedlichen Themen, wobei der direkte Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt nicht immer nachzuvollziehen ist. (warum sich z.B. die DJ-Version von Horace Andys „See a man’s face“ auf „Studio One Funk“ befindet und nicht etwa, wie man vermuten könnte, auf „Studio One DJs“ soll verstehen wer will) ...mehr


 

Martinx

Introduction:
“Fußball und Musik waren schon immer meine Hobbies” sagt Martin Kerr, besser bekannt als Martin X über sich selbst.
Mit 14 Jahren entschied er sich allerdings, den Sport bei Seite zu lassen und all seine Energie in eine Karriere als Sänger zu stecken.
Nach einigen Club-Auftritten und der Teilnahme an der Great River Talent Show zog es Martin Mitte der 90er von seinem Heimatparish St James nach Spanish Town, wo er unter anderem in King Jammy’s Studio Aufnahmen machte.
Heute ist Martin X 33 Jahre alt und hat nach einer Odyssey durch das jamaikanische Musik-Biz endlich das richtige Team für seine Produktionen gefunden.
Zusammen mit 3P Productions sind so bereits potentielle Hits wie “Corner League” oder “Mount Zion” entstanden.
Die Collaboration “Trodding” mit Lutan Fyah und “Play she”, ein Duett mit Queen Ifrica, lassen außerdem auf mehr hoffen.
Da kann man sich doch freuen, dass aus dem Fußball
nichts geworden ist…(ursl)


 

Taxi Records - DEMstory Future

Report:
Auch außerhalb des Studios wird man zukünftig wieder mehr von den Riddim Twins zu hören bekommen.
Eine Teilnahme am Red Bull Concert in Australien ist ebenso geplant, wie Sly und Robbies eigene Show für 2007.
„Sly & Robbie & Friends“ soll im kommenden Jahr die Größen der jamaikanischen Reggae- und Dancehall-Szene am berühmten James Bond Beach in Oracabessa vereinen...mehr
(in ENGLISH)


 

Ursl aus dem Eis: Soundboy

Kolumne:
Soundboy [karib.-engl..] der; (Homo Septimo Inchiens)
In allen Erdteilen vorkommende männliche, humanuide Species, die sich von stark vinylhaltigen 7-Inches ernährt. Meist in Rudeln als Soundsystem auftretend, findet man den Soundboy vor allem am Wochenende auf Dances (rhythmisches Abendprogramm mit Vertretern des jamaikanischen Liedgutes), während sich sein Alter Ego unter Woche inzwischen gerne im Internet aufhält, wo er die Möglichkeit nutzt, sich mit Artgenossen auszutauschen. Das in seiner Qualität äußerst variable handwerkliche Geschick beweist der Homo Septimo Inchiens sowohl auf den Dances, als auch in Form von Mix Compact Discs, mit denen er versucht, seine Popularität zu vergrößern. Regelmäßige Beutezüge beziehen sich meist auf Dubplates, die sich der Soundboy hart von den Wirtstieren (auch „Artist“ genannt) finanziell erkämpft. Bei Rudelkämpfen, auch Clashes genannt, wird die Beute dann präsentiert, um einen Alpha-Sound zu ermitteln. Auch außerhalb dieser Wettkämpfe ist sich der Soundboy stets seiner Konkurrenz bewusst. Seine paranoide Natur hält ihn davon ab, über Inhalt, Qualität und Preis seiner Beute zu berichten, schließlich ist diese ja sowieso IMMER besser, als die der anderen.


 

Taxi Records - DEMstory Present

Report:
Auch heute ist das Taxi noch nicht voll und es gibt täglich viel zu tun.
„Im Moment höre ich Demo-Tapes von 2003.“ lacht Rorey, als wir bei einem Videodreh im Kingstoner Hilton Hotel nebeneinander sitzen.
„Daneben produzieren wir ständig in unserem Studio.“
Die Produzierten, das sind sowohl unter Vertrag genommene in-house Artists, wie Cherine Anderson, Mitch oder Danielle als auch jeder andere Musiker, der das sogenannte „One Pop Studio“ buchen möchte...mehr
(in ENGLISH)


 

Taxi Records - DEMstory Past

Report:
Die Zeit 3 Jahrzehnte zurück gedreht, wir befinden uns in den 70ern.
Es sind die beiden Anfang 20–jährigen Robbie Shakespeare (Bassist) und „Sly“ Dunbar (Schlagzeuger), die von Studio zu Studio und Show zu Show hetzen, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Das Geld ist nicht viel, die Motivation dennoch groß genug, immer ein wenig beiseite zu legen und auf Tour mit Peter Tosh im wahrsten Sinne des Wortes von Water Crackern und Wasser zu leben, um sich einen Traum zu erfüllen: ein eigenes Label...mehr
(in ENGLISH)


 

Undisputed

Review:
“ ’im come again ”. Der selbsternannte King Of Dancehall, bürgerlich Anthony Moses Davis oder besser bekannt als Beenie Man ist einmal mehr vor die Tore seines Studios getreten um dem Volk seine neuste Machenschaft in Form eines Albums namens „Undisputed“ ans Herz zu legen. In der Pressemitteilung wird dessen Vorgänger gar als Dancehall-Pendant zu 50 Cent’s Mainstream-Schlager „Get rich or die tryin’“ angepriesen. Ob diese Aussage vorteilhaft für die neue CD ist, sei dahin gestellt. Aber auf jeden Fall hat man es hier mit einem außerordentlichen ausgeglichenen Werk zu tun.
Vorne weg will gleich darauf hingewiesen sein, dass viele bekannte Hit-Tunes auf aktuelle Dancehall-Riddims einen guten Teil der Songs ausmachen. Beispielsweise „Come again“ (Sweat), „Heart attack“ (Global) oder „Set yuh free“ (Octane). Fehlt mir jetzt nur noch “Fram u neva” (Wipe Out) um ein vorzeitiges (persönliches!!!) Best-Of 2006 von Beenie zu komplettieren.
Sehr hörbar sind aber auch all die anderen Tunes.
Die Combination „Beenie Man“ mit seiner Babymother D’Angel oder „My woman“ sind z-B. ebenfalls weitere Hitgaranten.
Zur ersten Singleauskopplung wurde „Girls“ feat. Akon auserkoren. Ein cooler Party-Song im Ladykiller-Style, der auch schon Einzug in die Rotation der kommerziellen Radiostationen gefunden hat.
Eine cooles Album bei dem man Spaß am Hören hat!!! Soundboys werden vielleicht die Mehrheit der Tunes schon in ihrer Kiste haben, aber für alle anderen empfehlenswert.
HIER könnt ihr das Video zu „Girls“ anschauen! (fab)


 

Mitch

Report:
Roger „Mitch“ Mitchell ist ein Gesangstalent aus dem Hause Taxi Records.
Mag er den deutschen Fans als neuer upcoming Artist erscheinen, kann er in Jamaika jedoch schon auf eine lange Karriere zurückblicken.
Geboren am 15.03.1975, aufgewachsen in Heavendale, Kingston, beginnt er erste musikalische Schritte als Mitglied der Gruppe ARP (kurz für „A Raw Perspective“), doch als er das Gefühl bekommt „die Gruppe bricht auseinander und es geht nicht wirklich erfolgreich voran“, beschließt er, seinen eigenen Weg als Solokünstler zu gehen...mehr
HÖRPROBE!!!
Galerie


 

Zenlocc

Report:
In einem Business, das vor allem von Solokünstlern dominiert ist, haben es Gruppen bekanntlich schwer, doch hier kommt eine Crew mit viel Potential: Zenlocc. Benannt nach ihrem ersten ermordeten Produzenten haben sich nach fünf Jahren wechselnder Besetzung neun talentierte Mitglieder gefunden, die vor allem durch Vielseitigkeit glänzen. Magnum Pyih und Jeronimo sind DJs, während Scantana Rapparts beisteuert. Gesanglich wird das Ganze unterstützt von Sugh, Luke, Ill Phil und den drei Damen in der Gruppe: Katash, Dimples und Buju Bantons Schwester Adina „Dina“ Myrie...mehr (in eng & dt)


 

One more time "Beenie vs. Bounty"

Report:
Nach einem Desaster bei Bling Dawgs Summerjam im Juli und weiteren Sticheleien bei Sumfest, Fully Loaded und Sunsplash, kam es letzten Sonntag, 06.08.06, bei Capletons jährlicher Stageshow „A St. Mary me come from“ erneut zu einem Wortgefecht zwischen dem „King of the Dancehall“ Beenie Man und seinem Rivalen Bounty Killer.
Der Warlord erreichte das Festivalgeleände derart spät, dass erst einmal einige Besucher ihre Autos umparken mussten, um Platz für Bounty Killer zu schaffen...mehr


 

Receive-Riddim

Review:
Wie kann ein Produzent den Namen seiner Tochter besser verewigen als einen hitsicher Riddim nach ihr zu benennen!?! Genauso geschehen im Falle Anthony Senior, die eine Hälfte von AL.TA.FA.AN-Productions. Auserwählt wurde ein Riddim, dem allein wegen einem Tune schon eine große Langlebigkeit sicher ist. Denn des längeren kursierte Junior Kelly’s „Receive“ schon weltweit in den Dancehalls bis jetzt endlich die komplette Selection auf den Receive-Riddim aka Tsahai (Name von Senior’s Tochter) releast wurde....mehr


 

Heavenly

Review:
Himmlisch trifft es durch aus, was Sentinel mit ihrem neuen Mixtape „Heavenly“ abliefern. Ein Conscious-Mix erster Güteklasse. Riddimtechnisch hat man auf sanfte Produktionen wie den Istanbul, Jah Glory oder Fingerprint zurückgegriffen. Und auch nicht ganz so aktuelle, aber durchaus sehr gute Tunes wie die Lutan Fyah-Josie Mel-Combination „Rasta still deh bout“ passen wunderbar in das Konzept...mehr


 

Giddimani

Review:
Geburtstage sind meist eine sehr schöne Sache – und sorgen oft auch für Überraschungen. Am Sonntag, den 23. Juli hatte Haile Selassie Geburtstag. Pünktlich zu diesem Anlass bringt ein jamaikanischer Singjay namens Greg Rose, aufgewachsen in der Nähe von St. Ann, sein Debütalbum „Giddimani“ auf den Markt der wohlklingenden Rhythms & Rhymes und bereichert diesen damit gewaltig. Besser bekannt ist Greg uns allen wohl als „Perfect“. Zusammen mit dem Album wird auch die erste Single „Handcart Bwoy“ ausgekoppelt...mehr


 

Baile Funk

Report:
Eine neue musikalische Welle schwappt auf uns zu...and it´ll be good 2 go. Gemeint ist etwas, dass sich Mitte der 80er in den USA entwickelt hat und originär eine Art des HipHop war. Das Kind hört auf den wohlklingenden Namen „Baile Funk“, und bald werden wir es wohl alle kennen. Zu seiner jetzigen Form ist der Abkömmling in den Favelas Brasiliens gediehen. Was die Jungs aus den brasilianischen Ghettos veränderten, war die künstlich geschaffenen Beats aus dem Drumcomputer mit traditionellen, brasilianischen Perkussionen zu ersetzten...mehr


 

King Of Kings

Review:
Dass aus Westmoreland das beste Kraut kommt, wissen wir spätestens seit Burros „Westmoreland Sensi“. Aber auch musikalisch hat die Gegend einiges zu bieten. Elijah Prophet ist einer der Gründe dafür. Mit seiner weichen Stimme und den tiefgründigen Texten, weiß er ein ums andere Mal die Dancehall zu bezaubern. So auch auf seinem neuen Album „King Of Kings“ (VÖ: 07.07) und dies nicht zuletzt dank seiner Mentoren Unton Green und Legende Garnett Silk...mehr


 

Echo & Smoke

Review:
Die Stimme Martin Jondos zählt zu den einzigartigsten sowohl hier zu Lande als auch international. Neben diesem Merkmal, kann der Herr sich außerdem mit einem großen musikalischen Talent rühmen. So verwundert es kaum, dass sein erstes Release, die „Rainbow Warrior“-EP, sich viel positiver Resonanz erfreuen durfte.
Nun ist es soweit und der ehemalige Gentleman-Schützling veröffentlicht mit „Echo & Smoke“ seine erste LP, deren Aufnahmen schon parallel zu denen der EP begonnen hatten (VÖ: 30.06)...mehr


 

Reissue-Labels Pt.3

Report:
Gerade mal 3 Jahre alt ist das Label Auralux Recordings aus London. Gegründet wurde es von David Hill, Marcus Weedon und David Katz. Letzterer dürfte vielen als Journalist und Autor von Büchern wie „Solid Foundation“ und „People Funny Boy: The Genius of Lee Scratch Perry“ bekannt sein. Der Katalog von Auralux ist bisher relativ klein, braucht sich aber vor den etablierten Konkurrenten überhaupt nicht zu verstecken...mehr


 

Afro Inn

Review:
Bigg G, Gründungsmitglied des Stuttgarter Soundsystem-Urgesteins Lucky Punch kommt uns in diesen Tag der zahllosen, gleichklingenden Mix-Releases mit seiner „Afro Inn“-CD gerade passend mit einem neuen Konzept um die Ecke. 23 Dub Plates von Non-Reggae-Artists bis zum Veteranen und alle mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Afrika“. Damit die Texte dem Thema auch sicher gerecht wurden, brachte sich Bigg G außerdem bei der Entstehung der meisten Lyrics persönlich ein...mehr


 

Gloria-Riddim

Review:
Dis one a hot. Brandneu aus dem Presswerk auf die Plattenteller. Der Gloria Riddim, erschienen im April auf “Dasvibes Production”, ist definitv eine Produktion für deren Hörgenuss man sich eine Extraportion Zeit reservieren sollte. It goes straight fram di root inna yuh heart. Ein wunderschöner Concious Riddim, auf den viele Altbekannte meist höchst tiefsinnige Lyrics verarbeitet haben...mehr


 

Reissue-Labels Pt.2

Report:
Während die beiden Labels, die wir beim letzten Mal vorgestellt haben (siehe HIER) ihr Material in der Regel von den Originalkünstlern oder deren Erben kaufen (müssen), verfügt Trojan Records über das gesamte Archiv der gleichnamigen Firma, die Ende der 60er in England als erste jamaikanische Produktionen im großen Stil lizenzierten. Nach dem Konkurs der Firma im Jahr 1975 wurden mit dem Etikett „Trojan“ hauptsächlich mehr oder weniger lieblos gestaltete Compilations auf den Markt geworfen...mehr


 

Reissue-Labels Pt.1b

Report (Teil 2):
Größter „Rivale“ von Blood and Fire dürfte die ebenfalls in England ansässige Firma Pressure Sounds sein. Hierbei handelt es sich um einen Ableger des Labels On-U Sound von Adrian Sherwood, dem Pionier eines eigenständigen britischen Dub-Sounds, dessen Erstpressungen aus den frühen 80ern selbst mittlerweile Raritäten sind...mehr


 

Reissue-Labels Pt.1

Report (Teil 1):
Wer Reggae liebt kann dank Internet und dem großen Reggae-Boom der letzten Jahre problemlos aktuelle 7inches und CDs von jamaikanischen Produktionen bekommen. Schwieriger wird es für Foundationliebhaber an Material in hörbarer Qualität zu gelangen. Da trifft es sich gut, dass es ein paar mehr oder weniger große Labels gibt, die alte Aufnahmen wiederveröffentlichen. Auf Reggae-Bash.de wollen wir ab heute immer wieder einzelne dieser Labels vorstellen...mehr


 

Mamasweed

Review:
MKzwo war bisher eher für HipHop-/Reggae-Veröffentlichung, speziell aus der Berliner Szene, bekannt. Doch nun schicken sie ihren neusten sehr außergewöhnlichen Release ins Rennen. Eine Rockplatte, die sich anschickt, dem geneigten Strokes-Hörer kräftig in den Ohren hängen zu bleiben...mehr


 

Elijah Prophet

Biography:
Elijah Prophet wurde in Westmoreland (JA) geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Unter der Obhut von Garnet Silk und Unton Green fing er schon in jungen Jahren an zu singen. Zweitgenannter übernahm die Rolle des Paten und Lehrers und ist ihm bis heute ein Mentor geblieben. Doch sein Aufstieg startete dank Garnet Silk. Dieser schickte den Newcomer zur Courtney Cole's Roof Talent Show...mehr


 

African Dancehall from Austria

Review:
Geboren in Benin City (Nigeria), verließ Michael Osayande aka 3gga `99 seine Heimat auf der Suche nach einem besseren Leben. Ein Jahr später erkor er nach einem kurzen Stopp in Madrid Österreich als den Platz aus, wo er dieses Vorhaben realisieren wollte. Schon immer rhythmisch engagiert, suchte er, wie so viele den Weg zum Glück in der Musik. Zwei Jahre später kam der Stein dann tatsächlich ins rollen und er veröffentlichte seine erste Single „3gga culture“...mehr


 

Skills x 3

Review(s):
Wie heißt es doch im dhm-Forum: „Stuttgart gwaan big“. Nicht umsonst, denn schon wieder steht uns ein Highlight aus der Schwabenmetropole ins Haus. Skill Battery um Selecta Dreadsound schmeißt in diesen Tag gleich drei Mixtapes auf den hiesigen Markt.
Das positive vorweg, keine der drei CDs ist mit einer der andere beiden vergleichbar. Der erste Mix trägt den zutreffenden Namen „Roots & Conscious Pt.2“...mehr


 

African Rebel Music

Review:
Bekannt ist Afrika für Bürgerkrieg, Menschenrechtsverletzungen, Hungersnöte und vieles Schlimme mehr. So hat man meist ein tristes, wenig lebensfrohes Bild des Kontinents und dessen Bewohner vor Augen.
Mit „African Rebel Music“ erreicht uns ein Sampler, der uns einen ganz neuen Einblick gewährt. Man bekommt die einmalige Gelegenheit sich ein Bild der dortigen jungen Generation zu machen...mehr


 

First Sight

Review:
Fröhlich bounct uns „First sight“ tief in die Gehörgänge um sich dort, wie die Vorgänger Superior & Blaze sicher eine ganze Weile fest zu setzten.
Ein reines Rub A Dub-Revival ist Pow Pow’s neuster Riddim zwar nicht, aber Lovers-Einflüsse lassen sich nicht abstreiten.
Untermalt wird der Off Beat-Riddim von Streichern und einer Gitarre. Das gibt ihm eine eigenständige positive Note. Somit läuft man bei Weitem nicht Gefahr, wie viele der Wannabe-Seasons/Hardtimes zu klingen...mehr


 

Flutes-Riddim

Review:
Aus dem Hause Big Belly-Records flötet uns ein frischer Dancehall-Riddim entgegen. „Flutes“ nennt sich die neuste Produktion von Label-Chef Rob Rocker.
Hört man sich das ganze einmal an, weiß man sofort, warum dieser Name. Denn neben den geschmeidigen Basslines, bereichern smoothige Flötenklänge den Chorus...mehr


 

Danger Zone

Review:
Gerade gehörte der Hurrican Sound noch zu den Nominierten der ersten German Reggae-Awards, da bringen die Bayreuther auch schon eine neue Mix-CD auf den Markt. „Danger Zone“ nennt sich der Silberling.
Tatsächlich ist aber die so genannte A-Seite eher den ruhigen Tönen der Karibikmusik gewidmet...mehr



 

TAXI-Records

Report:
Auf TAXI-Records, dem Label der Legenden Sly & Robbie, wollen momentan gleich zwei talentierte Artists mit Tunes auf das Bambam-Remake „Raw Food“ den Durchbruch schaffen.
Ersterer heißt Kibaki Halloway und ist dem ein oder anderen vielleicht durch seinen Hit „Dem will“, der in Jamaikas Radios auf Heavy-Rotation lief, bekannt...mehr


 





"Countrytalk"

Review:
Das dritte Mix-Werk des Everest Soundsystem trägt den bezeichnenden Namen „Countrytalk“. Denn die Jungs aus Bayern verleugnen ihre ländliche Heimat nicht, so wie es viele tun würden, sondern nehmen sie als Inspiration für ihre Arbeit.
Dafür gibt ihnen Eased von Seeed in seinem Intro auch gleich gebührend Props...mehr


 

Nice Passau

Review:
Nachdem Passau momentan wegen der Tolerierung eines rechtsradikalen Konzertes in den Medien Schlagzeile macht, zeigen uns die Jungs vom Zionic Soundsystem mit ihrem Promo-Mix, dass die Stadt auch ganz andere Seiten zu bieten hat...mehr


 

Next!

Review:

„We’re givin you stuff to relax“ heißt es in Next!, einem Tune auf Seeed’s gleichnamigem, neuem Album. Irgendwie ist dies auf das ganze Werk zutreffend.
16 Tunes! Zwei Bonus-Tracks (TOK, Ele), zwei Conscious-Songs, darunter die erste Maxi „Aufstehn“, eine Rocksteady-Nummer, ein Dub-Ausflug und der Rest volles Dancehallprogramm. Fast schon etwas zu elektronisch. Wobei das noch Geschmackssache wäre, würde Seeed musikalisch voll überzeugen...mehr


 

Teach dem right

Review:
Aus den Reihen des Zionic Soundsystems aus Passau kommt der talentierte Singjay Jah-Q-Zaa, der sich nun auch auf den Crystal Woman verewigt hat. Nachdem Rootdown den Riddim nach seinem internationalen Erfolg durch Tunes von Chuck Fender, Richie Spice uvm noch mal extra von deutschen Acts hat voicen lassen, denkt man nach dem hören von „Tech dem right“, dass sie einen auf ihrer zweiten Compilation vergessen haben…mehr


 

Prophet der Rastas

Story:
Marcus Garvey wurde am 17.08.1887 in St.Ann’s Bay (Ja) geboren. In Jamaika arbeitete der Prophet der Rastafaris als Priester bis er 1916 nach Amerika ging, wo er die U.N.I.A. gründete...mehr


 

Crisis-Riddim

Review:
Was kann man von einem Riddim aus dem kleinen Schwabenland im Vergleich zu den großen Riddims aus der ganzen Welt halten?
Antwort: Viel...mehr