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Sly Dunbar

Interview (dt)

Reggae-Bash: Du arbeitest seit Jahren sowohl als Musiker, als auch als Produzent. Was machst Du lieber, produzieren oder selbst live in einer Band spielen?
Sly (überzeugt): Spielen! Selbst Musik spielen! Das ist einfach das mit dem ich aufgewachsen und groß geworden bin.
Reggae-Bash: Du hast mit vielen Reggae-Künstlern wie Luciano oder Beenie Man, aber auch mit internationalen Musikern anderer Genres wie Joe Cocker oder Mick Jagger gearbeitet. Was ist für Dich persönlich interessanter, mit wem macht die Arbeit mehr Spaß?
Sly: Beides. Im Grunde genommen macht mir beides viel Spaß. Der Unterschied ist aber, dass man einfach mehr lernt, wenn man mit internationalen Künstlern zusammen arbeitet.
Reggae-Bash: Gibt es einen bestimmten Künstler, von dem Du besonders viel gelernt hast?
Sly: Mit jedem von ihnen war es toll. Es war jedes Mal eine großartige Erfahrung. Meine ganze Arbeit ist ein stetiger Entwicklungs- und Lernprozess.
Reggae-Bash: Wenn Du zurückblickst auf Deine lange musikalische Karriere, all die Leute mit denen Du gearbeitet hast, Peter Tosh, Mick Jagger,...
Sly (lächelt): ... Bob.
Reggae-Bash: Nicht zu vergessen Bob. Welche Erinnerung ist deine Schönste?
Sly: Meine Mutter. Ich erinnere mich an meine Mutter... Ich war damals 15 Jahre alt und habe zu ihr gesagt, dass ich nicht mehr in die Schule gehen will, sondern nur noch Musik machen. Das war es, was ich wollte. Sie hat nichts darauf gesagt. Sie hat mich meinen Weg gehen lassen und nie etwas gesagt. Leider ist sie gestorben, bevor ich überhaupt erfolgreich und bekannt geworden bin.

Interview (eng)

Reggae-Bash: You have been working as a musician as well as a producer for years. What do you prefer, producing or playing music yourself?
Sly (convincing): Play! Play music myself! That is just what I always used to do, what I grew up with.
Reggae-Bash: You have been working with a lot of Reggae-artists like Luciano or Beenie Man, but also with international musicians of different genres like Joe Cocker or Mick Jagger. What is more interesting to you, what is more fun?
Sly: Both. Basically I like both. But you can learn more from the international artists.
Reggae-Bash: Is there any special artists you learned the most from?
Sly: It was good working with any of them. Every experience was great. It is a steady process of learning.
Reggae-Bash: Looking back on your long musical career, all the people you have been working with like Peter Tosh, Mick Jagger,...
Sly (smiling): ... Bob.
Reggae-Bash: Not to forget Bob. What is your sweetest memory?
Sly: My mother. I remember my mother... When I was 15 years old, I told her, that I don’t want to go to school no more, but make music. That was what I wanted. And she didn’t say anything... She never said anything, she just let me go my way. But unfortunately she died before I became famous.